Gundolf "rotschi" Nohe ist zu 100 Prozent ein "Höpfemer" Original

Gundolf "rotschi" Nohe ist zu 100 Prozent ein "Höpfemer" Original

Gundolf "Rotschi" Nohe ist zu 100 Prozent ein "Höpfemer" Origina

Kaum ein Höpfinger ist so heimatverbunden und verliebt in seine Gemeinde, wie Gundolf Nohe, den alle nur als „Rotschi“ kennen. Besonders der TSV und die FG haben es ihm angetan.

Höpfingen. Wenn man die Höpfinger Bürger nach einem „Original“ fragen würde, vermutlich würde in 95 Prozent der Fälle der Name „Rotschi“ fallen. Kaum ein anderer „Höpfemer“ ist – abgesehen vielleicht von MdB Alois Gerig – so weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Es liegt also auf der Hand, dass Gundolf Nohe – wie er im „richtigen Leben“ eigentlich heißt, ihn aber keiner so nennt – prädestiniert ist für einen Ortsrundgang mit den Fränkischen Nachrichten im Rahmen der Serie „75 Jahre – FN on Tour“. Ein klassischer Ortsrundgang wurde es aber nicht, eher ein Gespräch voll bepackt mit Anekdoten und Geschichten.
Treffpunkt ist am Sportgelände des TSV, „Rotschis“ Lieblingsplatz, ja fast schon seiner zweiten Heimat. 20 Jahre lang war das Höpfinger Urgestein Leiter der Fußballabteilung und hat im Jahr 1983 die Stadionzeitung, das legendäre „Höpfemer Sportecho“, aus der Taufe gehoben. „Bis vor zwei Jahren habe ich das immer noch selbst mit der Schreibmaschine geschrieben. Da es tagesaktuell mit Ergebnissen vom Samstag sein muss, meistens in der Nacht“, verrät „Rotschi“ und ein gewisser Stolz schwingt in seiner Stimme mit, auch wenn er nicht gerne selbst im Mittelpunkt steht. Seit jeher ist er auch Stadionsprecher, weshalb die Sprecherkabine im „Lochbachstadion“ seinen Namen trägt. In großen Buchstaben ist schon von weitem „Rotschi“ zu lesen.

Umzug nie ein Thema

„Das Aushängeschild in Höpfingen ist definitiv die Vereinswelt“, findet der 65-Jährige klare Worte über seine Heimatgemeinde. Gemeinsam mit dem Ortsteil Waldstetten hat die Gemeinde Höpfingen etwa 30 Vereine und Organisationen – bei knapp 3000 Einwohnern eine beachtliche Zahl. „Was der Nachwuchs hier in Höpfi alles kann, ist phänomenal“, sagt Gundolf Nohe. Wenn „Rotschi“ über seine Heimatgemeinde spricht, in der er sogar geboren wurde, gerät er regelrecht ins Schwärmen. Es sei für ihn auch nie ein Thema gewesen, aus Höpfingen einmal wegzuziehen. „Hier kann man so viel machen, das wissen viele gar nicht.“

Sehenswert seien beispielsweise die Waldwege im Lochbachtal unterhalb des Sportplatzes, wovon man entweder bis zur Kneipp-Anlage oder sogar bis nach Hardheim zur „Wohlfahrtsmühle“ laufen kann. Besonders am Herz liegt ihm neben dem Alten Rathaus mit dem Narrenbrunnen das Höpfinger Familienbad – obwohl er selbst nicht gerne schwimmt.

„Ich finde es wichtig, dass Kinder noch irgendwo schwimmen lernen können“, sagt der 65-Jährige und richtet sich deutlich an die Politik: „Man müsste mehr machen, um ein Schwimmbad wie in Höpfi zu halten.“

„Rotschis“ zweite große Leidenschaft neben dem Fußball ist die Fastnacht. Mit gerade einmal 18 Jahren stand er das erste Mal für die „Schnapsbrenner“ in der Bütt. Seither begeistert er das Publikum immer wieder mit seiner ganz speziellen Art – und vor allem seinen Liedern wie „Häng die Lefze net nob“.

An Songs wie diesen merkt man auch, mit Hochdeutsch hat es der „Rotschi“ nicht so. „Ich bin schon immer ein Fanatiker vom ,Höpfemerisch’“, sagt er und freut sich, dass der Dialekt in den vergangenen Jahren „wieder salonfähig geworden ist“.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre und Jahrzehnte blieb Gundolf Nohe vor allem ein besonderes Jahr im Gedächtnis: 2011. „Das war für mich sehr bewegend“, erinnert er sich. Im Frühjahr fand in Höpfingen die Narrenringeröffnungssitzung statt, gefolgt vom großen Narrentreffen.

Und „sein“ TSV hatte eine Menge zu feiern: das 100-jährige Bestehen des Vereins und das bis heute unvergessene „Wunder von Höpfi“ – Bundesligist Werder Bremen gab vor über 4000 Fans ein Gastspiel im TSV-Stadion.

Bei all diesen Events und Feierlichkeiten hat „Rotschi“ mitgemischt: Den Umzug kommentierte er live im Fernsehen, vor dem Spiel gegen Bremen hat er wie immer in der Nacht das „Sportecho“ verfasst, ehe dieses noch am Morgen vor dem Bremen-Spiel 800 Mal kopiert wurde. Da merkt man wieder: Sein „Höpfi“ liegt „Rotschi“ ganz besonders am Herzen – und das wird auch immer so bleiben.

 
 

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