Duell der Gegensätze

Duell der Gegensätze

Duell der Gegensätze

 

Von Hubert Waldenberger

Neckar-Odenwald-Kreis. Mit dem TSV Mudau sowie dem FV Laudas haben zwei Teams aus drei Begegnungen jeweils neun Punkt eingefahren, derweil der SV Nassig sowie der TSV Höpfingen in ihren jeweils drei Matches leer ausgingen. Der kommende Spieltag wird in drei Tranchen ausgetragen. Bereits am heutigen Freitag um 17.45 Uhr empfängt der TSV Oberwittstadt den VfR Uissigheim, am morgigen Samstag um 15 Uhr gastiert die TuS Großrinderfeld bei der SpVgg Neckarelz. Die weiteren Partien stehen am Sonntag auf dem Plan. Der SV Königshofen ist spielfrei.

Der TSV Oberwittstadt hat bisher nur ein Spiel ausgetragen, diese Auswärtspartie in Neunkirchen ging mit 2:1 an den TSV. Heute tritt die von Mario Greco trainierte Mannschaft zum ersten Saisonheimspiel an und bekommt es dabei mit dem VfR Uissigheim zu tun, der zuletzt gegen den FV Lauda verlor. Dass „Wittscht“ die Heimpartie für sich entscheiden will, versteht sich von selbst, zumal der letzte Dreier des TSV gegen den VfR fast vier Jahre zurückliegt. Danach folgten vier Niederlagen und ein torloses Remis.

Nach der klaren 0:4-Auftaktniederlage der SpVgg Neckarelz in Neunkirchen stellte sich die Gesamtsituation für die Neckartäler nicht rosig dar. Zwar verlor Trainer Stefan Streraths Elf danach das Heimspiel den VfR Uissigheim mit 3:4, dabei zeigten die Neckarelzer jedoch ein ganz anderes „Gesicht“ als in Neunkirchen. Am vergangenen Sonntag kehrte das Strerath-Team mit einem 3:0-Erfolg aus Höpfingen zurück. „Wir wollen uns als Mannschaft so schnell es geht finden“, ließ Stefan Strerath vor dem Beginn der Runde wissen. Wurde die Findungsphase und Stabilisierung inzwischen weitgehend absolviert? Diese Frage muss die SpVgg am heutigen Samstag in der Begegnung mit dem gut gestarteten Aufsteiger TuS Großrinderfeld (zwei Siege, ein Remis) beantworten.

Dass der FV Lauda berechtigt als Meisterschaftsfavorit beziehungsweise Mitfavorit gehandelt wird, haben die Taubertäler mit dem dritten Dreier im dritten Match unterstrichen. In den Partien des FV gegen den TSV Höpfingen, der übermorgen in Lauda gastiert, gingen meist die Kicker aus der Eisenbahnerstadt als Sieger vom Rasen, sodass sie aufgrund der Gesamtkonstellation als Favorit ins Spiel gehen. Zur Gesamtkonstellation zählen insbesondere die aktuellen Gegebenheiten, die besagen: Der TSV Höpfingen hat auch vorgestern in Rosenberg verloren, folglich noch keinen Punkt aufs Konto gebracht, was vermutlich auch mit der Personalsituation im Zusammenhang steht. Der positive TSV-Aspekt: „Höpfi“ gelang vorgestern der erste Saisontreffer, den der eingewechselte Matthias Beckert erzielte.

Jede Menge Zu- und Abgänge sind beim FV Reichenbuch zu verzeichnen. Und auch der Trainer ist neu. Doch offenbar hat Coach Manuel Bayer bereits eine passende Elf zusammengestellt, die auf dem Weg zu einem einstelligen Tabellenplatz unterwegs ist, der dem Sportvorsitzenden Ronny Ihrig für die Endabrechnung vorschwebt. Der FVR musste noch keine Niederlage hinnehmen und belegt Rang sieben. Mit dem FC Grünsfeld stellt sich eine Mannschaft in Reichenbuch vor, die zunächst eine Position im gesicherten Mittelfeld anstrebt. „Und dann schauen wir, wo es für uns hingeht“, sagt Grünsfelds Spielertrainer Dominik Gerberich. In den bisherigen Treffen zwischen Reichenbuch und Grünsfeld ging es stets knapp zu. Im Grünbachtal verlor der FVR zwei Mal 1:2 und zu Hause behielten die Reichenbucher zwei Mal mit 2:1 die Oberhand.

Zwar führte der VfK Diedesheim am vergangenen Sonntag in Grünsfeld durch Treffer von Luca Lenz und Henrik Hogen mit 2:1, doch in der zweiten Halbzeit schlugen die Grünsfelder vier Mal zu. Darunter drei Goals des in der 57. Minute eingewechselten Lukas Albert, den der VfK offenbar nicht in den Griff bekam. Wenn es in der Landesliga tatsächlich leichte Gegner geben sollte, dann trifft das derzeit auf den SV Nassig zu, den die Neckartäler am Sonntag empfangen. Die Nassiger haben drei Mal verloren und eine Tordifferenz von 3:10 im tabellarischen Gepäck. Doch vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste, denn schon häufig platzte der Knoten einer vermeintlich schwächelnden Mannschaft. Das wissen die Diedesheimer.

Der TSV Rosenberg ließ vorgestern zu Hause gegen den TSV Höpfingen nichts anbrennen, die Bauländer gewannen 4:1 und schrieben im dritten Saisonspiel den zweiten Dreier in die Statistik. Spielertrainer Daniel Breitingers Elf legte einen Blitzstart auf den Rasen, denn schon nach 25 Minuten stand es 4:0. Dabei glänzte Simon Leis mit einem Hattrick. In der vierten Minute traf er zum 1:0, besorgte drei Minuten später das 2:0 und setzte in der 21. Minute seinen dritten Treffer drauf. Vier Minuten später markierte Marius-Helmut Volk das vierte Tor. Am Sonntag empfangen die Rosenberger den 1. FC Umpfertal, der bisher nicht furchteinflößend auftrat und in der Liga bislang die meisten Gegentreffer kassierte. Die beiden FC-Keeper Jonas Throm und Christopher Nied mussten insgesamt schon zwölf Mal den Ball aus ihrem Gehäuse holen.

Zwar eröffnete der FC Schloßau mit dem Samstagsspiel am 13. August gegen den FV Lauda die Landesligasaison, danach aber war für die Blau-Weißen „Freischicht“ angesagt, die dem Terminplan (spielfrei und Verlegung der Partie gegen Oberwittstadt) geschuldet ist. Ergo greifen die Schloßauer mit dem sonntäglichen Heimspiel gegen den SV Neunkirchen erst jetzt so richtig ins Geschehen ein, während die „Neikercher“ schon mittendrin sind. „In Schloßau erwartet uns ein schweres Spiel gegen eine kämpferische Mannschaft mit einigen spielstarken Spielern, da werden wir in allen Belangen gefordert sein“, ist sich Neunkirchens Trainer Florian Müller sicher. Müller charakterisiert die Partie des SVN am vergangenen Sonntag gegen Oberwittstadt als „zerfahren“ und haderte mit dem Schiedsrichter. Ein klares und zunächst auch annulliertes Abseitstor des TSV sei letztlich vom Schiri zum regelgerecht erzielten Tor erklärt worden.

Eine besonders interessante Partie ist im Mudauer Odenwaldstadion zu erwarten, denn der Aufsteiger vergleicht seine fußballerischen Kräfte mit dem FV Mosbach. Die Kreisstädter stehen beim Thema Meisterschaft als (Mit-)Favorit hoch im Kurs, haben jedoch bereits ihr spielfreies Wochenende hinter sich, derweil Spielertrainer Maurice Beiers Mudauer Equipe schon drei Matches absolvierte und mit neun Zählern sowie aufgrund einer im Vergleich zum Tabellenzweiten aus Lauda günstigeren Tordifferenz seit 270 Saisonminuten als Nummer eins der Liga imponiert. Doch auch Trainer Dominic Krümpelbecks FV-Truppe ist neben den beiden Dreierpacks aus 180 Spielminuten mit Imponierendem ausgestattet: Kein Gegentor.

„Mudi“ gegen Mosbach erinnert an das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft in der zweiten Amateurliga Odenwald in der Saison 1970/71. In der meisterschaftsentscheidenden Partie vor 1600 Zuschauern sicherte sich der MFV im Heimspiel gegen Mudau den Titel, die Mosbacher besiegten die Mudauer mit 6:2. Zwei der Goals markierte Walter Schäfer, der als Spieler und Trainer zu den regionalen fußballsportlichen Urgesteinen zählt. „In den Aufstiegsspielen zur 1. Amateurliga verloren wir gegen Phönix Mannheim 3:6 und 0:3“, erinnert sich Walter Schäfer.

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