TSV hat seine Durststrecke überwunden

TSV hat seine Durststrecke überwunden

LANDESLIGA ODENWALD HÖPFINGEN GEWINNT 3:1 GEGEN DEN SV HUNDHEIM-STEINBACH / NACH DEM 2:0 GEGEN KÖNIGHOFEN WIEDER EIN SIEG

TSV hat seine Durststrecke überwunden

Höpfingen – Hundheim-Stb. 3:1

Höpfingen: L. Stöckel, C. Dörr, Hering, Hornbach, Bartesch, Heinrich, Bauer (66. Dalhues), J. Hauk, Knörzer, Nohe (28. J. Dietz), Johnson.

Hundheim-Steinbach: Ulrich, Bischof, Fischer, Dick (63. Trunk), Hilgner, Hirsch, Koprowski, Bundschuh, Baumann, Benz (46. Öchsner), Pahl (78. Völk).

Tore: 1:0 (36.) Heinrich, 1:1 (64. Foulelfmeter) Öchsner, 2:1 (71.) J. Hauk, 3:1 (83.) Heinrich. – Schiedsrichter: Philipp Becker (Mannheim) Zuschauer: 258.

Die Elf von Steven Bundschuh hat die Durststrecke hinter sich gelassen, ließ dem Sieg in Königshofen einen weiteren folgen – gegen einen gut aufgelegten Gast. Dessen Kapitän, Rene Bundschuh, setzte einen ersten Offensivakzent – so richtig in Angriffslust kam die Gastgeber-Elf in der 15. Minute: Torjäger Thomas Heinrich sorgte für „Doppelalarm“. Auch sieben Minuten später hatte Gäste-Torsteher Joachim Ullrich Turbulenzen zu überstehen.

Aufgrund einer verletzungsbedingten Auswechslung kam die Partie erst allmählich wieder in Fahrt: So hatte der eingewechselte Julian Dietz Drang auf das Gäste-Gehäuse, auf der anderen Seite sorgte Bundschuh immer wieder für gefährliche Aktionen. In der 31. Minute hatte Höpfingens Torjäger Heinrich seinen Auftritt und ließ bei der 1:0-Führung dem Gästetorwart keine Chance. Es sollte auch identisch mit dem Halbzeitstand sein, obwohl die Züchner-Elf vor Seitenwechsel noch ein paar gefährliche Situationen heraufbeschworen hatte.

Bald wirbelte nach Wiederbeginn wieder Heinrich in Gäste-Tornähe, prompt musste TSV-Torwart Lukas Stöckel den strammen Ball des eingewechselten Andy Öchsner parieren. Auf der anderen Seite war Höpfingens Offensivtandem Thomas Heinrich/Julian Hauk einem zweiten Treffer in der 52. Minute ganz nahe. Sofort drängte die Gästeelf in einer nun recht munteren Begegnung und kam in dieser Phase zum Ausgleich: Andy Öchsner hatte per Foulelfmeter souverän zum 1:1 getroffen.

Jetzt wurde es zum offenen Kampf: Bald überlupfte Julian Hauk den Gästetorsteher clever zur 2:1-Führung, und im Gegenzug war wieder TSV-Keeper Stöckel gegen den nimmermüden Rene Bundschuh gefordert. Das eröffnete Konterchancen – wie geschaffen für Thomas Heinrich: Dieser sorgte schließlich in der 83. Minute so für die Entscheidung mit dem 3:1. Allerdings: Der Gäste-FC – insbesondere besagter Bundschuh– ließ nicht locker. Lukas Stöckel im TSV-Kasten zeigte sich allerdings auch in der Schlussphase hellwach.

FV Mosbach – VfR Gommersd. 1:1

Mosbach: Wastl, Knörzer, Kaplan, Sarrach-Ditté, Bender, Mayer (86. Barisic), Frey, Schneider, Augustin, Kreß, Wink (92. Kief).

Gommersdorf: Bayha, Schmidt, Feger (72. G. Mütsch), Gärtner, Hespelt, Silberzahn, Geissler, Beck, Stelzer, Walter (73. Herrmann), P. Mütsch.

Tore: 1:0 (27.) Wink, 1:1 (64.) Hespelt. – Schiedsrichter: Raphael Kastner (Dobel). – Zuschauer: 190.

Das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Gommersdorf endete mit einem 1:1-Unentschieden. Beide Teams kamen gut ins Spiel, ohne jedoch klare Torchancen zu verzeichnen. Quasi mit der ersten guten Gelegenheit erzielte der MFV in der 27. Minute das 1:0, als Augustin einen Ball in die Schnittstelle der Gästeabwehr spielte und Wink den Ball an Bayha vorbei vollendete. Die erste nennenswerte Chance für den VfR vergab Feger in der 41. Minute. Nach dem Wechsel kamen die Gäste mit mehr Schwung aus der Kabine, doch die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte der MFV. In der 67. Minute dann der Ausgleich für den VfR, als Hespelt die Unordnung der MFV-Hintermannschaft nutzte und mit einem Schuss im Fallen ins lange Eck das 1:1 markierte.

Walldürn – Neckarelz 0:3

Walldürn: Fischer, Kreis, Schüler, Mestmacher, Schmitt, Yahyah (46.M.Fritsch), Fach, Hefner (85.Becker), Haun R., Fritsch J.(46.Bernhardt), Leis.

Neckarelz: Penz, Böhm N., Rau, Schwind, Müller (75.Jevahn), Böhm L., Fertig (40.Göttmann), Karic, Satilmis, Dieffenbacher, Kizilyar.

Tore: 0:1 (30.) Dieffenbacher, 0:2 (43.) L. Böhm, 0:3 (63.) Karic. – Schiedsrichter: L. Schilling (Sinsheim). – Zuschauer: 120.

Die Verletztenliste der Eintracht wird immer länger und das ausgerechnet gegen den übermächtigen Tabellenführer. Die Spvgg. wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und zog ihr Spiel fast nach Belieben auf. Die ersten 30 Minuten hielten die Gastgeber ganz gut mit, aber dann zog K. Dieffenbacher aus 25 Metern mit Effet ab und K. Fischer im Walldürner Gehäuse hatte keine Abwehrchance mehr: 1:0. In der 43. Spielminute war ein Eintracht-Abwehrspieler nicht im Bilde: Prompt erhöhten die Gäste auf 2:0 durch L. Böhm. Einen 35-Meter-Freistoß in der zweiten Halbzeit von A. Schwind fischte Fischer im Platzherren-Gehäuse bravourös aus dem Winkel. Die Gastgeber wurden in der Folge fast völlig eingeschnürt in der eigenen Hälfte und kamen nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. In der 63. Minute erhöhten die Neckarelzer durch B. Karic auf 3:0.

Tauberb’heim – FC Grünsfeld 2:2

TSV Tauberbischofsheim: Bier, Kunter (46. Freundschig), Rodemers, Höfling, Shynkevich (75. Burger), Wolter (58. Marvin Gimbel), Hilbert, Münch (46. Steffen Stockmeister), Berberich, Greco, Seethaler.

FC Grünsfeld: Stephan, T. Dürr , D. Dürr , Betzel, Wagner, Müller, Albert, Moschüring, Scherer, Schreck, von Brunn (58. Kraft).

Tore: 0:1 (26.) Moschüring, 1:1 (50.) Greco (Foulelfmeter), 2:1 (61.) Stockmeister, 2:2 (70.) Dürr. – Schiedsrichter: Marc Heiker (Sulzfeld). – Zuschauer: 200.

Zeigte in der 6. Minute TSV-Torwart Bier bei einem Schuss aus kurzer Distanz seine Klasse, bewahrte wenige Minuten später nach einem Kracher von Moschüring der Pfosten die Hausherren vor dem Rückstand. Die Gäste zeigten die reifere Spielanlage und gestalteten das Spiel überlegen. Die fast logische Folge war dann in der 26. Minute das 1:0, als Moschüring eine flache Hereingabe nur noch über die Linie drücken musste. Trotz großem Kampfgeist des TSV dominierten die Gäste weiterhin das Geschehen und verdienten sich die knappe Führung zur Halbzeit.

Zur zweiten Hälfte brachte die Heimelf mit Freundschig und Stockmeister zwei neue Kräfte und Letztgenannter tauchte auch gleich mehrfach gefährlich im Gästestrafraum auf. In der 50. Minute konnte ein TSV-Stürmer nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Goalgetter Mario Greco souverän zum Ausgleich. Das war so etwas wie der „Brustlöser“ für die Gastgeber, die inzwischen nicht nur mit Kampfgeist, sondern auch mit Zweikampfhärte und spielerischen Elementen aufwarteten. Der verdiente Lohn dann in der 61. Minute als sich Stockmeister aus halbrechter Position ein Herz fasste und den Ball volley aus 12 Metern im kurzen Eck versenkte. In der 70. Minute war Dürr zur Stelle. Als die TSV-Abwehr den Ball nicht entscheidend klärte, schob er zum Ausgleich ein.

Waldbrunn – SV Königshofen 1:0

Waldbrunn: Haas, De. Schulz, Vogel, Frank (88. Braun), Agac (75. Gramlich), Do. Schulz, Palm, Bock, J. Guckenhan (60. Kuhn), Hehl, Köklü.

Königshofen: Maier, Henning, Wolf, Baumann, Arias, Tiefenbach, Fell (76. Michelbach), Inal (51. Wagner), Karsli, Karim, Rathmann.

Tor: 1:0 Vogel (47.). – Schiedsrichter: Antonio Harant Cortes (Linkenheim). – Zuschauer: 160.

Aufgrund einer starken kämpferischen Leistung gewann der FSV das Duell gegen den Tabellennachbarn aus Königshofen nicht unverdient mit 1:0. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer wenige Torraumszenen, weil beide Defensivreihen sicher standen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel dann interessanter. Einen Freistoß setzte Vogel unhaltbar für den Gästetorwart in der 47. Minuten ins Tor. Jetzt machte der Gast mehr Druck und versuchte mit allen Mitteln, den Ausgleich zu erzielen. Einige Kontermöglichkeiten ließ der FSV ungenutzt. In der 65. Minute dann die Riesenmöglichkeit für den Gast aus Königshofen, aber Rathmann traf mit einem Strafstoß nur die Latte. Danach ließ der FSV nichts mehr anbrennen und brachte den knappen 1:0-Erfolg über die Zeit.

SV Nassig – SV Neunkirchen 1:3

Nassig: Link, Ziegler, Seyfried, Schumacher (72. Dworschak), Baumann (65. Ötzel), Winzenhöler (65. Klein), Budde, Muehling, Kunkel, Sock, Emrich (72. Wolz).

Neunkirchen: Strein, Knörzer, Frauhammer (39. Horsch), Burkhard, Knörzer, Homoki, Eiermann, Trabold, Zeybek (75. Schilling), Werner, Neid.

Tore: 0:1 (50.) Werner; 0:2 (60.) Werner; 1:2 (80.) Klein; 1:3 (90.) Trabold. – Schiedsrichter:Lukas Heim (Waghäusel). – Zuschauer: 120.

Die Wichtigkeit des Spiels war beiden Mannschaften in der Anfangsphase anzumerken. Ab der 15. Minute kam der einheimische SVN besser ins Spiel. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte Nassig durch einen Freistoß durch Schumacher. Er zwang mit seinem Freistoß den gegenerischen Keeper zu einer schönen Flugeinlage.

Die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine. Bereits in der 50. Minute gingen sie durch Werner in Führung. Auch in den nächsten Minuten waren die Gäste brandgefährlich. In der 60. Minute zielte Knörzer noch knapp am langen Eck vorbei. Kurz darauferhöhte Werner auf 2:0. Kurzfristig Hoffnung schöpften die Einheimischen durch den Anschlusstreffer durch Eric Klein. Er lupfte den Ball schön über den herauslaufenden Keeper der Gäste. In der 90. Minute erhöhten die Gäste durch Trabold auf 3:1. Mit dieser Einstellung ist man nicht landesligatauglich. Das sagt man bei den Nassigern selbst nach dieser Partie.

Osterburken – Reichenbuch 1:1

Osterburken: Ippendorf, W. Mench (90. Watzal), M. Gutenberg, Hettinger (75. Eckel), Titarenko, Bender, Schmitt, Arndt, Merz, Baidin (58. Frey) , Siemens (68. Lechner).

Reichenbuch: Edelmann, Gimber, Utz, Bachmann, Holzschuh, Welz (64. Dylla), Winter, Kratky, Amann (72. Secka), Hiller (79. Kalinovski), Weber.

Tore: 0:1 (2.) Baumann, 1:1 (82.) Lechner. – Schiedsrichter: Steffen Herr (Neckarbischofsheim). – Zuschauer: 155.

Die selbstbewussten Gäste legten los wie die Feuerwehr. Nach klugem Pass auf links zog der quirlige Bachmann davon und schlug ungehindert einen Traumpass vor das SVO Tor. So kam der starke Aufsteiger schnell zur Führung. Dies spielte voll in die Karten der Reichenbuchener. In der zweiten Halbzeit setzten die Gäste ihr drangvolles Spiel fort, und die Abwehrreihen des SVO hatten viel zu tun, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Durch die Einwechslung von Frey, Eckel, Lechner und Watzal brachte Trainer Wöppel noch einmal neuen Schwung in die Reihen der Gastgeber. In der 82. Spielminute führte so eine Balleroberung zum Ausgleich. Der vorher verletzte junge Frey raffte sich auf und stürmte vehement aufs Gästetor zu. Seinen Direktschuss konnte der Torhüter nur abklatschen, und der mitgelaufenen Lechner schob cool zum umjubelten Ausgleich ein.

SV Wertheim – TSV Oberwittst. 3:3

Wertheim: Jetzlaff, C. Cirakoglu, R. Cirakoglu, Elshani (90. Jesser), Felsing, Hensel, Aksit, Helfenstein, (55. Enzfelder) Greulich, (63. Cali), Elshani, Escher (46. Michel).

Oberwittstadt: Friedlein, Zeller, Schledorn, (63. Hornung), Zimmermann (70. Czerny), Kolbeck (86. Walz), Rolfes (63. N. Walz), Reinhardt, B. Walz, Rüttenauer, Essig, Reuther.

Tore: 1:0 (6.) Aksit, 1:1 (43.) Walz, 1:2 51.) Rolfes, 1:3 (53.) Reuther, 2:3 (/1.) Enzfelder, 3:3 (79.) Aksit. – Schiedsrichter: Florian Kaltwasser (Helmstadt-Bargen). – Zuschauer: 80.

Der Drang der Heimelf der ersten Minuten wurde mit dem 1:0 durch Burak Aksit belohnt. Nach einer schönen Flanke von Labinot Elshani musste Aksit aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten (6.) Gefährlich wurden die Gäste nur nach Standards. So konnte nach einem Freistoß der Ball nicht aus der Wertheimer Gefahrenzone bugsiert werden, und Benedikt Walz köpfte gekonnt über Torwart Jetzlaff (42. Minute). Im zweiten Spieldurchgang schafften es die Gäste aus Oberwittstadt innerhalb von vier Minuten, auf einen scheinbar beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung davonzuziehen. In der 50. Minute wurde die Hintermannschaft der Wertheimer quasi überrannt.Schledorn netzte dann aus kurzer Distanz ein.

In der 54. Minute verwandelte Dominik Rolfes einen Freistoß aus 18. Metern direkt in die Maschen. Mit der Hypothek des 1:3 und dem Platzverweis für Felsing nach wiederholtem Foulspiel (gelb-rot in der 58. Minute) schien sich die Heimelf auf der Verliererstraße zu befinden. Mit dem 2:3 in der 71. Minute durch den eingewechselten Enzfelder wurde neue Hoffnung auf einen Punktgewinn geschöpft.

Vorausgegangen war ein starker Freistoß des auffälligen Labinot Elshani, den Friedlein nicht festhalten konnte. Enzfelder war zur Stelle und jagte das Leder wuchtig in die Maschen. In der 78. Minute dann der Auftritt des nimmermüden Aksit: Er wurde im Zweikampf elfmeterreif gefoult und ließ es sich nicht nehmen, für den völlig verdienten Ausgleich zu sorgen.

TS Mosbach – VfR Uissigheim 5:1

Mosbach: Sulayman, A. Artun, Öztürk, Türkyilmaz, Saljic, Pasalic, Bakacak, Springer, H. Artun, Üzümcü, Celiscak.

Uissigheim: Markl, Göbel, Füger (31. Diehm), Gros, Sladek, Faulhaber, Duschek, Füger, Martin, Geiß, Morawietz.

Tore: 1:0 Celiscak (2.), 1:1 Sladek (22.), 2:1 Bakacak (28.), 3:1 Bakacak (51.), 4:1 Bakacak (70.), 5:1 Saljiic (79.). – Schiedsrichter: Danny Kapell (Tiefenbach).– Rote Karte: Markl (25.).

Einen optimalen Start legte Türkspor auf den Kunstrasen, denn schon in der zweiten Minute gelang Vedran Celiscak der Führungstreffer. Nachdem Dominik Sladek 20 Minuten später für die Uissigheimer den Ausgleich markiert hatte, sah es zunächst nicht nach einem deutlichen Sieg der Gastgeber aus. Doch dann ließ Serden Bakakak seine Torjäger-Qualität aufblitzen.

Der vor der Saison von der SG Stetten/Kleingartach zu den Mosbachern gekommene 27-Jährige erzielte in der 28. Minute das 2:1 und ließ nach dem Seitenwechsel sowohl das 3:1 (51.) als auch das 4:1 (70.) folgen. Und letztlich setzte Belmin Saljic in der 79. Minute das 5:1 drauf.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 08.04.2019