Hoffnung auf den Relegationsplatz noch nicht aufgegeben

Hoffnung auf den Relegationsplatz noch nicht aufgegeben

KREISLIGA BUCHEN ALLES KLAR IM KAMPF UM DIE SPITZENPLÄTZE / HÖPFINGEN II UND SECKACH BRAUCHEN DRINGEND SIEGE

Abstiegskampf fast entschieden

TSV Höpfingen II – TSV Mudau. Glücklicher Derbysieger darf sich der TSV Mudau seit dem vergangenen Wochenende nennen, als man den Favoriten aus Schloßau mit 2:0 besiegte. Mehr als Rang vier ist allerdings für Mudau in dieser Saison nicht mehr drin. Zwei Spieltage vor Saisonende steht der TSV Höpfingen II auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat die Hoffnung auf den Relegationsplatz noch nicht aufgegeben. Der Sieg gegen Hainstadt vergangenen Woche war schon einmal eine Überraschung – gelingt dem TSV II auch gegen Mudau der ersehnte Sieg?


FC Hettingen – TSV Götzingen/VfL Eberstadt. Den Auftakt macht am Sonntag bereits um 15 Uhr der FC Hettingen gegen den TSV Götzingen/VfL Eberstadt. Die Spielgemeinschaft durfte sich am vergangenen Spieltag etwas ausruhen, während der FC Hettingen sich knapp gegen den Meister TSV Rosenberg geschlagen geben musste. Luftlinie trennen Hettingen und Götzingen nur knapp fünf Kilometer – eine Strecke, die das Team zum Aufwärmen auch Joggen könnte. Warm wäre ihnen danach auf jeden Fall.

FC Donebach – FC Schloßau. Hier steht für den FC Schloßau das zweite Odenwald-Derby an, nachdem man vergangene Woche gegen den TSV Mudau verlor. Die Niederlage hatte zur Folge, dass die Schloßauer den Sprung auf Rang eins nun nicht mehr schaffen können und nach dem letzten Spieltag in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga spielt. Der Donebacher Knipser Michael Schnetz traf am vergangenen Sonntag beim Heimsieg gegen Sennfeld/Roigheim gleich dreifach. Im Derby gegen Schloßau wäre so ein Dreierpack natürlich noch schöner.

Hardheim/Bretzingen – TSV Rosenberg. Spannend machte es der TSV Rosenberg es noch einmal am vergangenen Spieltag. Zwar wusste der TSV, dass er dank der Niederlage des FC Schloßau gegen Mudau mit einem Sieg die Meisterschaft und damit auch das Double klar machen könnte, doch geriet Rosenberg gegen Hettingen erst einmal in Rückstand. Am Ende sorgten dann doch noch Nico Pasour und Dominik Weiß für den Sieg und die Rosenberger feierten die vorzeitige Meisterschaft. Für Hardheim/Bretzingen gab es nach dem Lokalderby gegen Schweinberg nichts zu feiern, denn die Spielgemeinschaft unterlag dem FCS mit 2:0. Hardheim/Bretzingen muss nun aufpassen, dass ihnen nicht noch der Relegationsplatz streitig gemacht wird. Die Verfolger aus Höpfingen und Seckach haben allerdings noch fünf beziehungsweise sechs Punkte Rückstand.

VfR Gommersdorf II – FC Schweinberg. Mit dem 2:0-Derbysieg gegen den Erzrivalen Hardheim/Bretzingen im Rücken tritt der FC Schweinberg am kommenden Sonntag seine weiteste Auswärtsfahrt nach Gommersdorf an. Durch den Sieg kletterte der FCS wieder auf Platz neun. Der VfR Gommersdorf II möchte die Saison auf Platz vier beenden und muss nach der Niederlage in Heidersbach nun aufpassen, um nicht noch von Mudau oder Götzingen/Eberstadt überholt zu werden.

SG Erfeld/Gerichtstetten - VfB Heidersbach. Im Duell der Tabellennachbarn trifft die SG Erfeld/Gerichtstetten auf den VfB Heidersbach. Von Platz neun bis Rang 13 ist für beide Mannschaften zum Saisonende noch alles drin und es bleibt hier somit weiter spannend, denn der Abstand beträgt nur vier Punkte. Weiter nach unten kann es für beide Teams zum Glück nicht mehr gehen, der Vorsprung auf Platz 14 beträgt zehn Zähler.

TSV Buchen – SV Waldhausen. Die Niederlage im Pokalfinale gegen Rosenberg hat der TSV Buchen mit dem 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten SV Seckach gut weggesteckt und erwartet nun den SV Waldhausen. Lediglich auf den Relegationsplatz kann der SV Waldhausen noch abrutschen, dafür müsste der SV aber beide Spiele verlieren und Hardheim/Bretzingen beide gewinnen. Das ist allerdings recht unwahrscheinlich, daher dürfen sich die Waldhausener wohl auf eine weitere Runde im Oberhaus des Fußballkreises freuen.

VfB Sennfeld/Roigheim – SV Seckach. Die Chancen auf den Aufstiegsrelegationsplatz hat sich der VfB Sennfeld/Roigheim durch die Niederlage gegen Donebach nun endgültig verspielt. Dennoch kann Sennfeld/Roigheim mit der ersten Saison in der Kreisliga zufrieden sein. Rein rechnerisch ist der Abstiegsrelegationsplatz für den Tabellenletzten SV Seckach noch drin, doch dafür müssten die Seckacher beide verbleibenden Spiele gewinnen, und die Konkurrenten Hardheim/Bretzingen und Höpfingen II alles verlieren – also eher unwahrscheinlich.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 24.05.2019