Die „Schwäche“ ist auch eine Chance

Die „Schwäche“ ist auch eine Chance

Die „Schwäche“ ist auch eine Chance

Kreisklasse B1 Buchen: Mit Buch/Brehmen und Hettingen/Altheim II sind zwei Neulinge am Start


Man tritt wohl keinem der elf Kontrahenten in der Kreisklasse B1 zu nahe, wenn man behauptet: Die „B1“ ist die etwas schwächere der beiden B-Klassen im Fußballkreis Kreis Buchen. Doch genau in dieser Feststellung liegt der Reiz und der Ansporn für die Teilnehmer. „Leichter“ kann man nämlich kaum mehr Meister werden oder die Aufstiegsrelegation packen.

Nun gut, es sind schon ein paar Schwergewichte mit am Start. Das sind mit Eintracht Walldürn II, und SpG Schloßau/Mudau II zwar keine ersten Mannschaften, aber beide Kreisliga-Reserven weisen fußballerische Substanz auf. Gerade deshalb werden sie auch von der Konkurrenz als Meisterschaftsfavoriten gesehen. Vor allem die Walldürner (Ziel „Platz eins bis drei“) sind selbst sehr ambitioniert. Schloßau/Mudau II verhält sich etwas defensiver: „vorderes Drittel“ heißt die Saisonvorgabe.

Aus dem Main-Tauber-Kreis

Krautheim/Westernhausen II werden ebenso Außenseiterchancen eingeräumt wie dem SV Buch/Brehmen. Die Mannschaft aus dem Main-Tauber-Kreis hat sich von der Spielgemeinschaft mit Erfeld/Gerichtstetten gelöst und tritt nun mit einer Sondergenehmigung im Kreis Buchen an. Trainer Christian Körner-Engert ist bekannt und ambitioniert: Platz zwei bis fünf soll es am Ende sein.

Doch Buch/Brehmen ist nicht der einzige Neuling: Hettingen II hat sich erstmals mit Altheim II zusammengetan. Waldhausen/Laudenberg/Heidersbach II unternimmt einen zweiten Anlauf, die Saison überhaupt erst einmal zu Ende zu spielen, wurden sie doch in der vorigen Runde wegen dreimaligen Nichtantretens aus der Wertung genommen.

Sechs der elf Teams trafen bereits in der vergangenen Saison in der Kreisklasse B1 aufeinander: Walldürn II, Höpfingen III, Buch/Brehmen (damals noch mit Erfeld/Gerichtstetten), Donebach II, Merchingen und Sennfeld/Roigheim III/Leibenstadt II.

Ein „süßes“ Saisonziel hat der TSV Merchingen ausgegeben: man will nicht Letzter werden. In der vorigen Saison hat das als Vorletzter mit immerhin vier Siegen schon ganz gut geklappt.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 07.08.2019