Arbeitssieg für den Heim-TSV

Arbeitssieg für den Heim-TSV

LANDESLIGA ODENWALD JETZT HAT AUCH DER TSV ASSAMSTADT DAS ERSTE MAL VERLOREN / DER FC HUNDHEIM/STEINBACH ÜBERRASCHT MIT DEM 3:3 BEIM MEISTERSCHAFTSFAVORITEN FV LAUDA

Türkspor Mosbach nutzt den „Stolperer“ des SV Königshofen

Rosenberg – Königshofen 1:1

Rosenberg: Zeiter, Stieber (77. Albrecht), Volk (90.+1 Weber), Löw, Haas, Bujak, Breitinger, Meier, Galm, Schweizer, Wild.

Königshofen: Maier, Wolf, Baumann, Tiefenbach, Fell (76. Inal), Helbig, Wagner, Schwenkert, Rathmann, Michelbach, Karsli

Tore: 0:1 (12., Elfmeter) Ali Karsli, 1:1 (38.) Daniel Breitinger. – Besonderes Vorkommnis: Thomas Zeiter hält Elfmeter von Karsli (28.). – Schiedsrichter: Benjamin Schmidt (Obereisesheim). – Zuschauer: 230.

Die Heimmannschaft, vom Verletzungspech verfolgt, wusste um die Bedeutung dieses Spieles und machte zu Beginn die Räume eng, damit der Gast nicht sein gewohntes Angriffsspiel aufziehen konnte. Dies klappte jedoch nur bis zur zwölften Minute, und Karsli brachte seine Farben durch einen Elfmeter in Führung. Dennis Wild war es dann, der in der 16. Minute mit einem Fernschuss die Angriffsbemühungen des TSV einläutete. Als in der 28. Minute der Schiedsrichter erneut auf den Punkt zeigte, ahnte man im Lager des TSV Böses, doch T. Zeiter, an diesem Spieltag überragend, entschärfte den von Karsli geschossenen Elfmeter bravourös und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der TSV spielte nun schneller nach vorne und D. Breitinger war es, der in der 38. Minute nach Vorarbeit von M. Bujak den umjubelten Ausgleich mit einem Kopfball erzielte. In der zweiten Hälfte drückte der Gast zwar auf den Siegtreffer, doch die Abwehr der „Grün-Weißen“ um Spielertrainer C. Meier und den bereits erwähnten Torwart entschärften alle gefährlichen Situationen. Die wenigen Entlastungsangriffe waren ebenfalls nicht vom Erfolg gekrönt. So blieb es am Ende bei dem für den TSV glücklichen, aber nicht unverdienten Punktgewinn. Die Rosenberger Zuschauer waren mit dem kämpferischen und läuferischen Einsatz „ihrer“ Mannschaft zufrieden.

VfR Uissigheim – Waldbrunn 0:4

Uissigheim: M. Diehm, O’Neil, R. Diehm, May (62. Steinhäuser, 81. Marian Duschek), Rüttling, M. Füger, Gros (58. Heerd), Sladek, Faulhaber, Väth, Matti Duschek.

Waldbrunn: Haas, Dennis Schulz (72. Braun), Weiß, Vogel, Bock, Agac, Dominic Schulz, Holeksa, Kwasniok (82. Steck), Lauchner (58. Weiß), Sen.

Tore: 0:1 (4.) Agay, 0:2 (42.) Kwasniok, 0:3 (52.) Kwasniok, 0:4 (72.) Holeksa. – Schiedsrichter: Ludwig Schilling (Reichartshausen). – Zuschauer: 80.

Die Platzherren waren noch gar nicht sortiert und mussten in der vierten Minute das 0:1 durch Agac hinnehmen. Nur drei Minuten später mussten die Einheimischen die nächste brenzlige Situation überstehen. So langsam kam der VfR-Express ins Rollen, denn nur fünf Minuten später war Gefahr im Gästestrafraum angesagt. In der 23. Minute verfehlten die Gäste um Haaresbreite den zweiten Treffer, als eine scharfe Hereingabe nicht verwertet wurde. Wenig später zeichnete sich auch VfR-Torhüter Maxi Diehm mit einer klasse Abwehrleistung aus. Auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs war der FSV zielstrebiger und Kwasniok war mit dem 2:0 erfolgreich (42.). Gleich zur Beginn der zweiten Hälfte setzte Jonas Faulhaber ein Ausrufezeichen, als er den Ball denkbar knapp über das Gästetor setzte. Besser machte es Dennis Kwasniok, der in der 52. Minute seinen zweiten Treffer zum 3:0 erzielte. Das VfR-Team versuchte alles, konnte aber bis auf einen Pfostenschuss (70.) keine Ergebniskorrektur herbeiführen. In der 72. Minute war das Spiel gelaufen, denn Holeska traf für die Gäste zum 4:0. Das VfR-Team hatte über die gesamte Spielzeit keinen Zugriff und musste sich einem starken Gegner beugen.

TSV Höpfingen – Assamstadt 1:0

Höpfingen: Stöckel, Kuhn (74. S. Hauck), Hering, Nohe, Knörzer, J. Hauk, Johnson, Dietz, Dalhues (53. Bartesch), Diehm (62. N. Münch), Hollerbach.

Assamstadt: M. Rupp, F. Rupp, M. Beier, Stauch, Ansmann (81. A. Rupp), M. Münch, Rumm, J. Wagner (82. Jäger), Langer, A. Beier, D. Wagner (66. Geißler).

Tor: 1:0 (26.) Dietz (26.). – Schiedsrichter: Dustin Mattern (Karlsruhe). – Zuschauer: 175.

Assamstadt begann fulminant und setzte sich hartnäckig in der Höpfinger Hälfte fest. Umso überraschender war die Führung für die Heimelf. Bei einem der ersten Entlastungsangriffe nahm sich Dietz ein Herz und erzielte den Treffer des Tages. In der Folge waren die Spielanteile verteilter. Für die Gäste verfehlte A. Beier sein Ziel nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite blieb Nohe in der Gästeabwehr hängen. Nach Seitenwechsel stoppten Dalhues, Johnson und Stöckel mit vereinten Kräften einen Sololauf von A. Beier. Gästetorwart M. Rupp parierte gegen den heranstürmenden Hauk, und eine sehenswerte gelb-blaue Passstafette in seinem Strafraum endete sicher in seinen Armen. Assamstadt stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch M. Münch verpasste nach guter Vorarbeit von J. Wagner und A. Beiers Fernschuss ging knapp über Stöckels Gehäuse, so dass es beim Arbeitssieg für den Heim-TSV blieb.

FV Lauda – Hundheim-Steinb. 3:3

Lauda: Özdem, K. Schmidt, Heeg (63. Neckermann), R. Schmidt, Mohr (68. Jallow), Ondrasch, Fell, Jurjevic, Schädle, Heizmann ( 79. Baumman), Gerberich.

Hundheim-Steinbach: Brugger, Fischer, Dick (90. Volk), Ch. Münkel, Hilgner, Öchsner (48. Bischof) J. Münkel, A. Münkel, Benz, Pahl, Iancu.

Tore: 0:1 (25.) Öchsner, 1:1 (48.) Mohr, 1:2 (60. Elfmeter) Hilgner, 2:2 (66.) Ondrasch, 3:2 (72., Elfmeter) Jurjevic, 3:3 (75.) A. Münkel.

Gelb-Rote Karte: Iancu (88.). – Schiedsrichter: Markus Kohler (Windischbuch). – Zuschauer: 145.

Der FV Lauda nahm von Beginn an das Heft in die Hand, verstand es aber nicht, aus zwei glasklaren Chancen in der 13. und 22. Minute den verdienten Führungstreffer zu erzielen. Jeweils Marius Mohr und Janik Ondrasch scheiterten aus nächster Nähe am Gästekeeper Marc Brugger, der mit Fußabwehr klärt. Der FV setzte sich in der Gästehälfte fest, doch ein krasser Fehlpass in der Vorwärtsbewegung sorgte für die Gäste-Führung durch Andy Öchsner in der 25. Minute. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff spielte Goran Jurjevic Janik Ondrasch überlegt frei, doch dieser bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Fast hätte Andy Öchsner kurz vor dem Pausenpfiff mit dem zweiten Treffer das Spielgeschehen vollends auf den Kopf gestellt. Nach dem Wechsel spielte der FV energischer nach vorne und wurde in der 48. Minute belohnt, als Daniel Fell Marius Mohr bediente, der aus elf Metern mit einem überlegten Lupfer über den Keeper das überfällige 1:1 markierte. Danach verflachte das Spiel, und die Gäste bekamen zunehmend Auftrieb. Ein glücklicher Foulelfmeter bescherte ihnen durch Marcel Hilgner in der 60. Minute die 2:1-Führung. In der 61. Minute traf Jurjevic nur den Pfosten. Sechs Minuten später legte Rouven Schmidt einen Freistoß flach für Jannik Ondrasch vor, der von Strafraumgrenze zum 2:2 überlegt flach ins lange Eck verlängerte. Die Partie wurde zunehmend hektischer und ruppiger; so kam der FV in der 72. Minute durch einen von Goran Jurjevis verwandelten Foulelfmeter zur 3:2-Führung. Diese hatte nur vier Minuten Bestand, als Alexander Münkel zwei Abwehrspieler des FV düpierte und aus der Drehung den 3:3-Ausgleich erzielte. Knapp verpasste Daniel Fell in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer, als sein Schuss haarscharf am rechten Pfosten vorbeistrich.

SV Nassig – SV Neunkirchen 1:2

Nassig: Link, Dworschak (80. Vollhardt), J. Seyfried, N. Seyfried, Wolz (63. Muehling), Schuhmacher, Baumann, Kunkel, Lausecker, Scheurich (46. Stobbies), Sock (63. Rohde).

Neunkirchen: Geiger, M. Knörzer, F. Knörzer, Homoki, Eiermann, Trabold, Zeybek, Schilling, Stoitzner, Müller, Heck.

Tore: 0:1 (12.) Trabold, 0:2 (49., Foulelfmeter) Heck, 1:2 (82.) Schuhmacher. – Schiedsrichter: Genthner (Hirschberg). – Zuschauer: 120.

Der heimische SVN begann verhalten, und der Gast dominierte zunächst die Partie. In der achten Minute scheitere Neunkirchens Trabold nach einem Eckball knapp per Kopf. Der Treffer zum1:0 für die Gäste war quasi eine Kopie dieser Aktion, diesmal hatte Trabold sein Visier richtig eingestellt und köpfte zur Gästeführung ein. Durch diesen Treffer machte sich bei Nassig eine gewisse Verunsicherung breit, und den Gasgebern gelang wenig nach vorne. Erst in der 40. Minute hatte Schuhmacher eine nennenswerte Gelegenheit. Folglich ging es mit einer Gästeführung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel merkte man dem Heimteam an, dass es die Wende herbeiführen wollte. Dies währte allerdings nicht lange, denn in der 49. Minute erhöhte Heck per Foulelfmeter auf 2:0 für seine Farben. Nassig steckte nicht auf und versuchte, den Anschluss zu erzielen, trotz einiger guter Gelegenheiten gelang dies nicht und die Gäste setzten immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Der Treffer zum 1:2 durch Schuhmacher in der 82. Minute kam zu spät um wenigstens noch einen Punkt zu behalten.

Reichenbuch – Oberwittstadt 0:1

Reichenbuch: Strein, Bachmann (88. D. Kratky), Eiermann, Welz (81. D. Kalinovski), T. Kalinovski, Dylla (65. Holzschuh), Donau, Winter, R. Kratky, Hiller, Weber.

Oberwittstadt: Deißler, Hornung, Zeller, N. Walz (64. S. Walz), Schledorn (74. Waldi), D. Zimmermann, T. Kolbeck, D. Rolfes, Reinhardt, Rüttenauer, Reuther.

Tor: 0:1 (78.) Reuther. – Schiedsrichter: Antonio Harant Cortes (Karklsruhe). – Zuschauer: 120.

Die Zuschauer sahen eine gute und temporeiche Landesligapartie zweier gleichwertiger Mannschaften mit einem durch die Schlussphase nicht ganz unverdienten Sieger aus Oberwittstadt. Der FVR startete in den Anfangsminuten ein Offensivfeuerwerk. Ein Treffer wurde dabei wegen handspiels nicht anerkannt. In der 33. Minute erzielte Reichenbuch seinen zweiten Treffer, welcher aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. Auch der Gast erzielte einen Treffer, dieser wurde aber ebenfalls nicht gegeben. Der Gast kam etwas schwungvoller aus der Kabine und hatte auch gleich Möglichkeiten, so stand Zeller in der 49. Minute frei, doch auch er vergab diese Chance. Kurz danach traf Eiermann nur das Außennetz. In der 67. Min konnte Strein einen Rolfes-Schuss mit einer guten Reaktion klären. In der 68. Minute wollte der Gast jubeln, jedoch stand Rüttenauer im Abseits. Vier Minuten später die größte Möglichkeit für den FVR, als Hiller das 1:1-Duell gegen Deißler suchte, aber der Keeper blieb Sieger. So kam es, wie es in der Fußballweisheit heißt: Vergebene Chancen rächen sich. In der 78. Minute ein langer Ball auf die Außenbahn, der Defensivspieler verschätzt sich und Reuther war durchgebrochen und erzielte mit einem strammen Schuss das Tor des Tages.

TS Mosbach – FC Grünsfeld 3:1

Mosbach: Samija, Türkyilmaz, Videc (80. Akcelik), Ünsal, Erdogan, Kaplan (87. Özdemir), Yilmaz (72. Orgo), Senyüz, Pasalic, Celiscak (46. A. Artun), H. Artun.

Grünsfeld: Stephan, T. Dürr, D. Dürr, Konrad (84. Betzel), Wagner, Moschüring, Scherer, Schreck, Braun, Krobucek (65. S. Scherer), Kraft (Müller).

Tore: 0:1 (68.) Kaplan, 1:1 (53.) Videc, 2:1 (68.) Kaplan, 3:1 (90.) Erdogan. – Schiedsrichter: Felix Arnold (Helmstadt).

In den ersten zehn Minuten waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, doch allmählich wurde Grünsfeld stärker und erzielte das 1:0. Doch Türkspor kam zurück und dominierte die Partie. Auch die klareren Chancen waren aufseiten von Türkspor. Folgerichtig erzielte Videc in der 53. Minute den Ausgleich. In der 68. Minute gelang Kaplan die 2:1-Führung. In den letzten zehn Minuten drängten die Gäste auf den Ausgleich. Nach einem Ballverlust eines FC-Abwehrspielers erhöhte Erdogan in der letzten Spielminute auf 3:1.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 09.09.2019