Wieder schießt Julian Hauk drei Tore

Wieder schießt Julian Hauk drei Tore
LANDESLIGA ODENWALD: Nach Pflichtsieg bei Elztal darf Höpfingen weiter auf die Meisterrunde hoffen / Türkspor Mosbach war spielfrei, darf sich nach Laudaer Patzer trotzdem als Sieger fühlen

Ganz wichtiger Oberwittstadt-Sieg im Rennen um neunten Platz

FV Elztal – TSV Höpfingen 2:5

Elzal: Binnig, Y. Fischer, Brada, Helmstätter, F. Kaiser, Helm, Mathes, Ellwanger (67. Kaira), Wölfer (85. Hess), M. Kaiser, Kuhn.

Höpfingen: Kaiser, Nohe, Balles (60. Streun), Bartesch, Knörzer, Farrenkopf, Hauk (Dietz), Johnson (65. Böhme), Bauer (65. Kuhn), Dahlhous, Diehm.

Tore: 0:1 (8.) Farrenkopf, 0:2 (16.) Hauk, 0:3 (45.+1) Hauk, 1:3 (58.) Ellwanger, 1:4 (62.) Hauk, 1:5 (67.) Knörzer 2:5 (89.) M. Kaiser – Schiedsrichter: Daniele Donadio (Kreuzwertheim).

Um das Positive aus Elztäler Sicht vorwegzunehmen: Man merkte der jungen Mannschaft den Willen an, die Einstellung stimmte und man ließ sich über 90 Minuten nicht hängen. Doch gelang es nicht, dies alles in ein positives Ergebnis umzumünzen. Im Gegenteil: Gleich mit dem Anpfiff vergab Balles noch Zuspiel in die Gasse eine Großchance für die Gäste. Kurz darauf stand Farrenkopf stand nach einem Diagonalball völlig blank und ließ Binnig im Elztaler Kasten keine Chance. Der FVE spielte unbeirrt weiter und hatte mit einem abgefälschten Schuss von Fabio Kaiser ebenfalls eine gute Möglichkeit, die sein Namensvetter im Gästetor aber vereitelte. Die Gäste zeigten dann, wie effektiver Fußball geht. Ihr Goalgetter vom Dienst, Julian Hauk, luchste Helmstätter den Ball ab, sah, dass der mitspielende Binnig weit vor seinem Gehäuse stand und hob den Ball über diesen hinweg zum 0:2 ins Netz. Binnig stand vor der Pause noch zwei Mal im Mittelpunkt. Zuerst positiv, denn er hielt bei einer Doppelchance der Höpfinger prima, doch bei der letzten Aktion vor der Pause sah er ziemlich unglücklich aus, nach einem Fehlpass sagte Hauk freundlich „Danke“ und schob zum 3:0 ein. Bei einem Gewusel im Strafraum des TSV wollte der Ball zunächst nicht über die Linie rollen, doch nach einer Stunde Spielzeit bugsierte Ellwanger den Ball schließlich doch in die gegnerischen Maschen. Die Freude hielt nicht lange an, denn nur vier Minuten später spazierten die Gäste an der rechten Auslinie entlang. Und wieder stand Julian Hauk stand goldrichtig und hatte wieder keine Mühe. Im gleichen Takt ging es weiter, Knörzer erzielte nach weiteren fünf Spielminuten das fünfte und letzte Tor für die Gäste. Elztal spielt weiter mit, und Marius Kaisers Tor zum 2:5 kurz vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert.

SV Viktoria Wertheim – FC Hundheim/Steinbach 1:4

Wertheim: Jetzlaff, R. Cirakoglu, Michel, C. Cirakoglu, Schulz, Elshani, Herbach (65. Anhölcher), Hensel, Jesser, Greulich (79. Schmidt), Desic.

Hudheim-Steinbach: Öchsner, Bischof, Dick (63. Trunk), C. Münkel, Hilgner, Hirsch (86. Götz), J. Münkel, A. Münkel, Bundschuh (85. Benz), Baumann, Pahl.

Tore: 0:1 (27., Elfmeter) Hilgner, 1:1 (45.) Jesser, 1:2 (50.) Bundschuh, 1:3 (65.) J. Münkel, 1:4 (77.) Bundschuh.. – Schiedsrichter: Fatih Kerem Icli (Lauda). – Zuschauer: 100.

In der Landesligapartie zwischen der Viktoria Wertheim und dem FC Hundheim/Steinbach kam es zu einem richtigen Abstiegsduell. In den ersten 30 Minuten begann die SV zuerst stärker, doch Hundheim-Steinbach kämpfte sich ins Spiel. Nach einem cleveren Einfädeln des Hundheimer Stürmers in der 30. Minute, pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Fatih Icli, folgerichtig den fälligen Strafstoß. Dieser wurde sicher zum verwandelt. Die heimische SV Viktoria ließ sich dadurch nicht beeindrucken und erzielte in der 45. Minute durch Spielertrainer Alex Jesser den verdienten Ausgleich. Hundheim-Steinbach kam wacher aus der Pause und vollstreckte in der 51. Minute einen gut vorgetragenen Konter zum 2:1. Die Viktoria versuchte nun wieder, auf den Ausgleich zu drücken und lief erneut in der 64. Minute in einen Konter und kassierte das 1:3. In dieser Phase muss die Kaltschnäuzigkeit der Gäste hervorgehoben werden. Trotzdem gab die Heimmannschaft nicht auf und drückte Hundheim in die eigene Hälfte. Allerdings sprang dabei nichts Zählbares heraus. Den „Todesstoß“ setzte Hundheim in der 77. Minute zum 4:1. Fazit: Die SV Viktoria Wertheim schafft es nicht, sich für gute Leistungen zu belohnen.

TSV Oberwittstadt – FSV Waldbrunn 5:0

Oberwittstadt: Deißler, Hornung, N. Walz (75. Ruhnke), Zimmermann (70. Fackelmann), Kolbeck, Rolfes (82. Teicht), Reinhardt, Günther, Rüttenauer (82. Dörr), Kutirov, Reuther.

Waldbrunn: Haas, Dr. Schulz (67. Artun), Weiß, Losing, Cugali, Sigmund (75. Hehl), Kwasniok, Baumbusch, Panagiotidis, Do. Schulz (73. Guckenhahn), Veith.

Tore: 1:0 (32.) N. Walz, 2:0 (40.) Rolfes, 3:0 (66.) N. Walz, 4:0 (69.) Reinhardt, 5:0 (75.) Rolfes. – Schiedsrichter: Noah Berthold (Königheim). – Zuschauer: 120.

Auf schwerem Geläuf war der stark verbesserte TSV von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und spielte sich auch vereinzelte Möglichkeiten heraus. In der 32. Minute stand Nicolai Walz goldrichtig. Einen von der Latte abgeprallten Ball musste er nur noch aus kurzer Distanz zur Führung einköpfen. Nach feinem Zuspiel von Nicolai Walz erhöhte Rolfes in der mit einem schönen Flachschuss aus halbrechter Position zum 2:0. Nach dem Wechsel versuchten die Gäste, sich etwas mehr Spielanteile zu erarbeiten, jedoch ohne größeren Erfolg. Besser machte es an diesem Tag der TSV: Nach einer schönen Einzelleistung von Reuther kam der Ball zu Nicolai Walz, welcher gekonnt zum 3:0 abschloss. Nur drei Minuten später kam ein Freistoßzuspiel zu Daniel Reinhardt, dieser fackelte nicht lange und drosch den Ball unhaltbar zum 4:0 in die Maschen. In der 75.Min. setzte sich Hornung schön auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe versenkte der agile Rolfes mit einem sehenswerten Schuss neben den Torpfosten zum 5:0. Weitere Tormöglichkeiten blieben ungenutzt.

SV Königshofen – SV Nassig 4:0

Königshofen: Hönig, Karim, Helbig, Tiefenbach, Baumann Th. (40. Baumann A.), Especiosa, Vierneisel, Rathmann (64. Schweer), Michelbach N. (62. Beirich), Vierneisel (79. Ghrmay), Arias (76. Müller),

Nassig: Floder, Scheurich, Henninger, Dürr (60. Rohde), Emrich (46. Pieschowiak), Baumann, Dworschak, Budde, Sock, Kunkel, Stobbies (56. Vollhardt),

Tore: 1:0 (34.) Manuel Arias, 2:0 (38.) Niklas Michelbach, 3:0 (53.) Manuel Arias, 4:0 (67.) Manuel Tiefenbach. – Rote Karte: Rohde (66.). – Schiedsrichter: Daniel Schäfer (Mudau). – Zuschauer: 120.

Die Gäste präsentierten sich zu Beginn keinesfalls als Abstiegskandidat in Königshofen. Vielmehr war es die Nassiger, die zunächst das Match bestimmten und zu einigen Einschussmöglichkeiten kamen. Allerdings profitierte man dabei von gleich mehreren Abspielfehlern der Einheimischen. Ebenso war man in der Rückwärtsbewegung nicht konsiequent genug und lud der Gegner förmlich ein. Es dauerte lange, ehe die Messetädter präsent waren. In der 34. Minute nutzte Manuel Arias von einem Nassiger Querschläger und vollendete gekonnt zur Führung. Kurz danach hieß es schon 2:0, als Niklas Michelbach eine Hereingabe von Tizian Knab per Kopf in die Maschen setzte. Noch vor der Pause hätte Jonas Helbig nachlegen können, doch dessen Abschluss landete am Außenpfosten. Im zweiten Durchgang ließen sich die Platzherren die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Nun waren die Schad-Mannen hochkonzentriert und belohnten sich mit dem nächsten Treffer. Ein genau getimter Abstoß von SV-Keeper Tobias Hönig verarbeiteten Jannis Vierneisel und Jonas Helbig genial und den sehenswerten Spielzug über die Außenposition brauchte Manuel Arais nur noch über die Linie drücken. Als sich Nassig durch eine Rote Karte, ein Foulspiel war voraus gegangen, dezimierte, war die Partie natürlich gelaufen. Gegen die nie aufsteckende Gäste legte der SVK aber nochmals einen Treffer nach. Kapitän Manuel Tiefenbach stand nach einem Freistoß goldrichtig und beförderte das Spielgerät zum 4:0 über die Linie. In der Schlussphase gab es noch Chancen auf beiden Seiten, doch letztlich blieb es beim 4:0 für Königshofen.

FV Reichenbuch – TSV Assamstadt 2:1

Reichenbuch: Strein, Gimber, Bachmann, Kielmann, Schölch, Bauer, Dylla, Donau (71. Braun), Hiller, Weber, Bender (91. Roth).

Assamstadt: M. Rupp, Jäger (46. Pollack), F. Rupp (56. A. Rupp), Rumm (73. Hügel), Geißler, Schaller (80. Wagner), Tremmel, Ansmann, Münch, Langer, Ostertag.

Tore: 0:1 (61.) Münch, 1:1 (80.) Braun, 2:1 (89., Fouelelfmeter) Bachmann. – Schiedsrichter: Fabio Kutterer (Hohenwettersbach). – Zuschauer: 80.

Reichenbuch kam von Beginn nicht richtig in den Spielfluss, so dass die Gäste in ihren Offensivaktionen besser im Spiel waren. Bereits in der sechsten Minute verwertete ein Gästestürmer die scharfe Hereingabe seines Kollegen nicht richtig. In der zwölften Minute wieder ein Angriff der Gäste, die mehr Spielanteile hatten. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe der FVR seine erste Möglichkeit durch Donau hatte, doch dessen Schuss ging übers Tor. So langsam näherte sich auch die Heimelf der gefährlichen Zone, und Schölch legte auf Weber, doch auch er hatte kein Schussglück. In dieser Phase hatten die Gäste mehr Spielanteile und waren auch in Hälfte eins die etwas bessere Mannschaft. In Hälfte zwei nahm der FVR die Aggressivität in den Zweikämpfen an und wurde dadurch auch stärker. In der 61. Minute jedoch der Nackenschlag, als ein Abpraller Münch vor die Füße fiel und sein Dropkick landet im Winkel zur Gäste-Führung. Reichenbuch steckte aber nicht auf, und so legte Schölch auf Bachmann auf, doch dessen Abschluss wurde geblockt. Der FVR hatte nun die größeren Spielanteile, und Braun ließ in der 80. Minute den FV-Anhang mit seinem Schuss ins lange Eck jubeln, es hieß 1:1. Reichenbuch verstärkte nun die Offensive. In der 89. Minute wurde Bachmann im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bachmann im Nachschuss zur 2:1-Führung.

TSV Rosenberg – FV Mosbach 2:2

Rosenberg: Krappel, Wild, Galm ,Volk , Bujak, Breitinger, Haas, Mai, Walz, Grant (Ferschel) , Schäfer (Rudolf).

Mosbach: Bittig, Ebert, Kiel, Frey, Müller (Sarrach-Ditte), Bieler, Mohr, Knörzer, Kerling, Stadler, Heizmann (Knörzer).

Tore: 0:1 (62.) Müller, 0:2 (70.) Müller, 1:2 (83.) Wild, 2:2 (90.+4) Volk. – Schiedsrichter: Dominik Vogel (Baiertal). – Zuschauer: 150.

Stark ersatzgeschwächt und vom Verletzungspech verfolgt ging der TSV in dieses letzte Heimspiel der Hinrunde. Die Partie begann furios mit zwei Großchancen für die Gäste. In der achten Minute dann die erste Möglichkeit für Wild, der jedoch im Strafraum „gefoult“ wurde, der Strafstoßpfiff jedoch ausblieb. Danach ergriffen die Gäste die Initiative und hatten mehr Spielanteile. Von da an spielte sich bis zur Halbzeit das Spielgeschehen vornehmlich im Mittelfeld ab ohne größere Torchancen. Direkt nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste den TSV mehr und mehr in deren Spielhälfte und gingen in der 62. Minute auch folgerichtig durch Müller mit 1:0 in Führung. Der FV zeigte weiterhin die reifere Spielweise und in der 70. Minute schloss wiederum Müller einen Konter mit dem 2:0 ab. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen und bot kämpferisch eine tolle Partie. In der 82. Minute fiel dann der Anschlusstreffer durch Wild, der den Ball herrlich in den Winkel zimmerte. Dies war jetzt die stärkste Phase der „Grün-Weißen“. Walz setzte in der 84. Minute noch einen Kopfball knapp übers Tor. Dann die Nachspielzeit, in der der TSV alles auf eine Karte setzte. In der letzten Minute der Nachspielzeit war es dann Volk , der aus dem Rückraum abzog und der Ball zur Freude aller TSV‘ler im Netz zappelte. Die Breitinger-Mannen wurde dadurch für Iire kämpferische Leistung belohnt und sicherten sich damit einen wichtigen Punkt.

Wagenschwend – Neunkirchen 0:0

Wagenschwend: Deter, Schork, Jakob, Grimm, Noe, Allgaier (82. Brenneis), Merz, Link. Plakinger, Schmitt, Berberich.

Neunkirchen: Haas, Ihrig, Agac, Knörzer (42. Karic), Dim, Thal, Stoitzner, Homoki, Hader, Nagel (56. Eiermann), Ohlhauser (71. Böhlmann).

Schiedsrichter: Justin Bechtel (Hoffenheim).

FC Schloßau – VfR Uissigheim 1:1

Schloßau: Keller, Schnorr, Mechler, Friedrich, Proksch, Stuhl, Schäfer, Scheuermann (75. Link), Benig, Gornik, Blumenschein.

Uissigheim: M. Diehm, R. Diehm, Lemnitz, Rüttling, Schmitt, Göbel, Horn, Duschek, Winkler, Martin, Walz.

Tore: 1:0 Ch. Schäfer (11.), 1:1 Schipper (70.). – Schiedsrichter: Julian Rosenberger (Karlsruhe).

Nach verhaltenem Spielbeginn beider Mannschaften in den ersten Minuten gingen die Hausherren dann in der elften Minute mit ihrem ersten gefährlichen Angriff durch Christian Schäfer mit 1:0 in Führung. Die Gäste verstärkten danach ihre Angriffsbemühungen, doch richtig gute Torchancen entwickelten sich darauf nicht wirklich. Zwischen der 35. und 40. Minute musste dann allerdings der einheimische Torhüter Keller zweimal sein ganzes Können unter Beweis stellen, um den Ausgleich der Gäste noch vor der Pause zu verhindern. Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer dann anfänglich ein verteiltes Spiel doch danach verstärkte Uissigheim den Druck und wurde folgerichtig in der 70. Minute mit dem Ausgleichstreffer durch Schipper belohnt. Dieser Treffer beflügelte den Gast aus Uissigheim noch mehr, und in der Folge hatte die Hintermannschaft der Hausherren Schwerstarbeit zu leisten, um dem Druck standzuhalten. Nur mit gelegentlichen Kontern sorgte man in dieser Phase für etwas Entlastung und war der FC froh sein, als der souverän leitende Schiedsrichter die Partie nach 94 Minuten mit einer Punkteteilung beendete.

FV Lauda – FC Grünsfeld 0:2

Lauda: Zakari, Neckermann, Fading, Mohr, S. Fell, Jurjevic, D. Fell (39. Kubsky / 80. Liebenstein (TW)), Neudecker, Schädle, Röckert (15. Winter), Jallow (79. Gerstner).

Grünsfeld: Bornhorst, Dürr, Konrad, Wagner, Müller (66. Lukas Albert), Seubert (83. Eckert), Scherer (73. Engert), Schreck (79. Kordmann), Gerberich, R. Schmidt, K. Schmidt.

Tore: 0:1 (55.) Lukas Müller, 0:2 (72.) Lukas Albert. – Rote Karte: Zakari (80). – Schiedsrichter: Florian Kaltwasser (Sinsheim). – Zuschauer: 400.

„Es sollte auch eine grüne Karte geben, für gute Szenen“, diskutierten ein paar Jungen während des Landesliga-Spiels zwischen dem FV Lauda und dem FC Grünsfeld am Spielfeldrand. Sie reagierten mit dieser Idee wohl auf das recht zerfahrene Spiel, das sie beobachteten, denn wirklich häufig wäre eine grüne Karte dabei wahrscheinlich nicht zum Zug gekommen, hätte aber eventuell motiviert. Im Gegenteil, es war eine eher ruppige Derby-Begegnung zwischen dem Tabellenzweit- und Drittplatzierten der Landesliga Odenwald. Vor den rund 400 Zuschauern (2G im Stadion) kam wenig Spielfluss auf, sondern immer wieder gab es auf beiden Seiten Fouls, teils heftig, und an raffiniert und überlegt herausgespielten Torchancen und Spielszenen mangelte es.

In Folge der körper- und kampfbetonten Herangehensweise beider Mannschaften verließen verletzungsbedingt (Knie) auf FV-Seite Kevin Röckert, nach einem starken Zusammenprall mit Kevin Schmidt, und später Daniel Fell den Platz. Der Kapitän der Laudaer hatte nach Körperkontakt mit dem Gästetorwart Probleme durchzuatmen, da er sich im Vorfeld bereits eine Rippenprellung zugezogen hatte.


Zakari im Nachfassen

Kurz vor der Halbzeit erarbeitete sich nach einem Freistoß von FC-Spielertrainer Dominik Gerberich, der jahrelang selbst das Laudaer Trikot übergestreift hatte, Grünsfeld die erste Möglichkeit zu einem Treffer. FV-Torhüter Zakari klärte hier allerdings im Nachfassen.

Das Tor für Grünsfeld fiel schließlich in der 55. Minute, das nach einer Flanke, von wiederum Dominik Gerberich, Lukas Müller erzielte. Grünsfeld spielte fortan selbstbewusster nach vorne und erhöhte in der 72. Minute auf 2:0. Der FC Grünsfeld war näher dran am 3:0 als der FV am Anschlusstreffer. In der 76. Minute ging unter anderem ein Freistoß des FC an den Pfosten. Nach einem Foul in der 80. Minute an erneut Kevin Schmidt sah Laudas Torwart Zakari die Rote Karte. Für ihn wechselte Ersatzkeeper Liebenstein in den Kasten der Heimelf. Feldspieler Kubsky ging dafür vom Platz. Die Laudaer Ambitionen waren damit im Keller und die FC Grünsfeld-Spieler jubelten nach dem Abpfiff: „Derby-Sieger, Derby-Sieger“.


„Aus dem Tritt gebracht“

FV-Trainer Sascha Hübner erklärte: „Ich denke, dass die Verletzungen von Kevin und Dani uns schwer getroffen und auch etwas aus dem Tritt gebracht haben. Unser Spiel war dann oftmals überhastet oder auch nicht sauber zu Ende gespielt. Grünsfeld hat das gut gemacht und sie haben verdient gewonnen. Glückwunsch an Dominik Gerberich und sein Team.“

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