Wer stoppt TS Mosbach?

Wer stoppt TS Mosbach?

Wer stoppt TS Mosbach?

Wer stoppt TS Mosbach?

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Rosenberg (grün) bekommt es am Wochenende mit Waldbrunn zu tun. F.: Herrmann

Von Hubert Waldenberger

Mosbach/Buchen. Bis auf Tabellenführer TS Mosbach sind im Spitzenquartett mit dem FV Lauda, dem FC Grünsfeld sowie dem TSV Assamstadt drei Mannschaften aus dem Main-Tauber-Kreis vertreten. Im Gegensatz dazu verbuchten mit dem SV Nassig sowie dem SV Viktoria Wertheim zwei Vereine aus dem Main-Tauber-Kreis nur einen Zähler. Auch der FSV Waldbrunn und der FV Elztal müssen sich jeweils mit einem Punkt begnügen. Mit der Partie zwischen dem FV Reichenbuch und dem FC Schloßau steht nur ein Samstagspiel (um 16 Uhr in Breitenbronn) auf dem Programm. Der SV Nassig ist spielfrei.

Am vergangenen Sonntag brachte der FV Reichenbuch gegen den SV Wagenschwend den ersten Dreier unter Dach und Fach. „Der Sieg war sehr wichtig. Wir haben uns insgesamt gesteigert, gerade in puncto diszipliniertes Verteidigen gegen den Ball. Insgesamt war ich mit den ersten 65 Minuten zufrieden, dann hatten wir nicht mehr genug Ballsicherheit“, resümiert Reichenbuchs Spieltrainer Dominik Weber. „Einige Leistungsträger sind nach Verletzungen auch körperlich noch nicht bei hundert Prozent, sodass es durchaus noch Steigerungspotenzial gibt“, sagt der Spielertrainer und betont: „Wir streben gegen Schloßau selbstverständlich den ersten Heimsieg an.“ Weber sind die Leistungen der Schloßauer jedoch nicht entgangen. „Sie haben gegen spielstarke Mannschaften wirklich gute Leistungen gezeigt und ihr schwieriges Auftaktprogramm solide gemeistert“, weiß er und fügt an: „Am Samstag kommt es auf unsere eigene Leistung und die Bereitschaft meiner Spieler an, das Spiel zu gewinnen.“ Schloßaus Vereinschef Klaus-Dieter Klopsch berichtet, der favorisierte FV Lauda habe am vergangenen Samstag im Spiel gegen die Blau-Weißen lange um drei Punkte zittern müssen. Klopschs Situationsbeschreibung: „Ab jetzt gilt’s für den FC Schloßau.“

Auch für den FV Elztal gilt es, denn die Elztäler überwiesen bisher nur einen Punkt auf ihr Konto. „Wir machen insgesamt zu einfache Fehler und schenken dem Gegner die Tore. So auch wieder am vergangenen Sonntag in Königshofen. Zurzeit müssen immer wieder angeschlagene oder nicht hundertprozentig fitte Spieler spielen, was sich natürlich negativ auswirkt“, berichtet FV-Trainer Rolf Lang. Der sonntägliche Gast des FVL, der SV Viktoria Wertheim, trägt in der Tabelle mit ebenfalls nur einem Punkt die „rote Laterne“. Die Begegnung jedoch als Abstiegsspiel oder gar Schicksalsspiel zu bezeichnen, wäre völlig überzogen. „Natürlich ist das für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel, aber kein Abstiegsendspiel. Wir sind noch am Anfang der Runde, es gibt noch viele Punkte zu vergeben“, verdeutlicht Rolf Lang.

Eine weitere Ein-Punkt-Mannschaft, der FSV Waldbrunn, stellt sich beim TSV Rosenberg vor. Die Waldbrunner zogen sich zuletzt trotz der 1:2-Niederlage gegen TS Mosbach achtbar aus der Affäre. Auch in Rosenberg gilt der Satz des FSV-Trainers Aytac Dogan: „Wir gehen nicht auf den Platz, um zu verlieren.“ Gleiches wird der Rosenberger Spielertrainer Daniel Breitinger sagen. War er nach der 1:2-Niederlage in Oberwittstadt enttäuscht? „Wir wissen, wo wir noch vor zwei Jahren standen, von daher ist das Wort Enttäuschung etwas zu hoch gegriffen. Über den einen oder anderen Punkt mehr hätten wir uns allerdings nicht beschwert“, lautet Breitingers Antwort. Und er erklärt: „Wir suchen aktuell noch ein bisschen die Balance zwischen Offensive und Defensive.“ Eine konstant gute Leistung über 90 Minuten erhoffe er sich „gegen unangenehme Waldbrunner, dann wird auch das passende Ergebnis dabei herauskommen.“

Der SV Wagenschwend betritt Neuland. Sowohl was die Mannschaft seines Gastgebers als auch dessen Sportgelände anbelangt, denn die Truppe des SVW-Spielertrainers Daniel Merz tritt als Landesligist erstmals gegen den SV Königshofen an. Nach zwei Niederlagen will die auf der Hochfläche des Odenwalds beheimatet Elf im Taubertal nicht leer ausgehen, was bei den torhungrigen Messestädtern (zuletzt 5:0 gegen Wertheim, 4:0 gegen Elztal) schwierig werden wird. „Trotz zweier Siege in Folge müssen wir uns weiterhin steigern. Wagenschwend gilt als lauf- und kampfstark, da heißt es dagegenhalten“, konstatiert Martin Michelbach, der Sportliche Leiter des SV Königshofen. Im letzten Messespiel werden erfahrungsgemäß sehr viele Zuschauer das Spielfeld säumen.

Dem TSV Höpfingen steht eine schwere Bewährungsprobe bevor, denn Trainer Daniel Nohes Elf muss beim TSV Assamstadt antreten, der noch keine Partie verloren hat und deshalb in der Spitzengruppe logiert. Allerdings kam der gastgebende TSV am vergangenen Sonntag gegen den FC Hundheim-Steinbach über ein torloses Remis nicht hinaus, derweil „Höpfi“ den SV Nassig besiegte. Dabei konnten sich die Fans der Gelb-Blauen nicht nur über drei Zähler freuen, sondern auch über die von Simon Balles, Oliver Knörzer und Steffen Diehm in Form von besonders sehenswerten Treffern servierten Fußball-Leckerbissen. In der Landesliga sowie im BfV-Verbandspokal gingen bisher vier Treffen der beiden TSV-Mannschaften über den Rasen. Und vier Mal hatte Höpfingen das bessere Ende für sich.

Der TSV Oberwittstadt gibt seine Visitenkarte beim FV Lauda ab. Die Taubertäler sind alles andere als der Lieblingsgegner der „Wittschter“, denn bis auf ein Remis in einem Freundschaftsspiel im Juli 2018 zog der TSV gegen die Fußballer aus der Eisenbahnerstadt stets den Kürzeren. „Unsere Mannschaft muss sich finden“, erklärte Oberwittstadts Abteilungsleiter Klaus Rüttenauer nach der deutlichen Niederlage gegen den FC Grünsfeld zum Monatsbeginn. Der Findungsprozess ist wahrscheinlich noch nicht abgeschlossen, jedoch scheint der TSV auf einem guten Weg zu sein. Dass dieser Weg zwischen den Erfolgen gegen den FV Mosbach und gegen den TSV Rosenberg von einer Niederlage unterbrochen wurde, hängt mit der besonderen Qualität des Gegners zusammen: TS Mosbach. Der FV Lauda zählt allerdings zur gleichen Kategorie wie TS Mosbach.

Fünf Spiele, 15 Punkte. So lautet die Bilanz von TS Mosbach, die alles erklärt. Die „Überflieger“ des Trainers Erol Arslan ließen noch nichts anbrennen. Zehn der von TS erzielten Tore gehen auf das Konto des Goalgetters Marko Cabraja, der im Juli 2020 vom SV Waldhof Mannheim II zu TS kam. Alles andere als ein Heimsieg der Arslan-Mannschaft gegen den VfR Uissigheim wäre eine Überraschung.

Beim FV Mosbach steigt das Lokalderby gegen den SV Neunkirchen, dessen sechs Zähler aus Heimspielen stammen. Auswärts gingen die „Neikercher“ bisher leer aus. Kann Spielertrainer Florian Müllers Mannschaft in der Kreisstadt etwas Zählbares unter den Strich bringen? Siehe zu dieser Partie das separate Interview mit Mosbachs Trainer Dominic Krümpelbeck (links).

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Lange umkämpft war die Partie zwischen dem Favoriten FV Lauda (blau) und dem FC Schloßau (weiß). Der zweitplatzierte FVL empfängt am Sonntag Oberwittstadt. Foto: Klaus Narloch





Vorne geht es eng zu

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Der SV Seckach (schwarz) konnte den ersten Sieg einfahren. Sennfeld/Roigheim II (weiß) hängt unten fest. Am Wochenende wartet Höpfingen II auf das Schlusslicht. F.: K. Narloch

SpG Sindolsheim/Rosenberg II – SpG Mudau/Schloßau II: „Endlich“, werden sich die Fans Sindolsheimer und Rosenberger Fans gedacht haben. Am vergangenen Spieltag war es endlich soweit, und die Mannschaft von Coach Nils Pollak konnte gegen die SpVgg Hainstadt II den ersten Sieg und somit auch gleich die ersten Punkte der Saison einfahren. In Sachen Punkte ist ihnen die Gäste-SpG allerdings einiges voraus. Denn mit elf Punkten thront die Elf von Thomas Goldschmidt aktuell an der Tabellenspitze. Wobei sich Mudau/Schloßau durchaus als Minimalist bewies. Zweimal unentschieden und drei 1:0-Siege ebneten der SpG den Weg an die Spitze.

FC Bödigheim – SV Großeicholzheim: Derby-Zeit in Bödigheim. Für die Heimelf ist es das erste der Saison, für die Gäste bereits das dritte. Der Saisonstart für den FCB verlief, für viele Beobachter doch überraschend, etwas holprig. Fünf Punkte aus fünf Spielen sind nicht der Anspruch der Edelmann-Elf. Besser lief es dagegen bei den Gästen, die bereits zehn Zähler sammelten. Allerdings plagen den SVG auch seit längerem Verletzungssorgen. Und noch aus einem anderen Grund wird die Modersohn-Elf gewarnt sein: Vor dem Derby mit dem FC Zimmern sah man auf dem Papier ebenfalls wie der Favorit aus und musste am Ende mit 0:4 die Segel streichen.

SpG Sennfeld/Roigheim II – TSV Höpfingen II: Es läuft nicht bei der SpG Sennfeld/Roigheim II. Erst ein mageres Pünktchen verbuchte die Kreisliga-Reserve bisher, am vergangenen Wochenende fing man sich fünf Gegentore vom bis dato noch punkt- und torlosen SV Seckach. Generell präsentiert sich die Defensive extrem anfällig – 18 Gegentreffer nach fünf Spielen sind deutlich zu viele. Besser, wenn auch nicht viel, läuft es beim Gegner vom nächsten Sonntag. Mit fünf Punkten steht der TSV Höpfingen II auf dem neunten Tabellenrang. Mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage präsentierte sich aber auch die Elf von Coach Matthias Beckert noch nicht in der Form der vergangenen Saison. Dennoch reist der TSV als Favorit nach Roigheim.

SpG Bofsheim/Osterburken II – SpG Oberwittstadt II/Ballenberg: Die gleichen Probleme wie Sennfeld/Roigheim plagen aktuell auch die SpG Bofsheim/Osterburken II. Auch die steht bisher nur mit einem Punkt da und nur wegen des besseren Torverhältnisses nicht auf dem letzten Rang. Vier Pleiten aus fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Nur logisch ist es daher, dass die SpG Oberwittstadt II/Ballenberg als klarer Favorit daherkommt. Nur eine Niederlage musste die zweite Garde des Landesligisten in der bisherigen Saison hinnehmen. Auch am vergangenen Wochenende lag man schon 0:2 gegen den FC Bödigheim zurück, erkämpfte sich dann allerdings doch noch einen Zähler.

SpG Adelsheim/Oberkessach – SV Seckach: Die Frage nach dem Favoriten in dieser Partie stellt sich erst gar nicht. Denn wenn Platz zwölf auf Platz elf trifft, dann ist immer alles möglich. Die Vorzeichen tendieren allerdings leicht pro Seckach, denn der SVS kommt mit einem 5:1-Sieg im Rücken daher. Die SpG hingegen musste sich mit 0:3 beim SV Großeicholzheim geschlagen geben und verlor überdies auch noch ihren Spielführer Daniel Knörzer mit einer Gelb-Roten Karte. Mit einem erneuten Sieg könnte der SVS an der SpG vorbeiziehen und die Abstiegsränge vorerst hinter sich lassen. Doch auch Adelsheim/Oberkessach rechnet sich durchaus etwas aus. Vier der bisher fünf eingefahrenen Punkte sammelte die Elf von Trainer Joachim Dikel auf eigenem Rasen.

SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen – SV Hettigenbeuern: Auf den SV Hettigenbeuern wartet das nächste Top-Spiel. Bereits am vergangenen Spieltag hatte man es mit der SG Erftal zu tun. Erst spät, genau genommen eine Minute vor Spielende, gab man die Partie noch aus der Hand und verlor mit 1:2. Mit der SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen erwartet die Hemberger-Elf nun direkt der nächste Gegner, der es in sich hat. Mit nur zwei Gegentreffern stellt die SpG die beste Defensive der Liga, und auch die Offensive spielte mit bisher zwölf Treffern in vier Spielen stark auf. Nachdem die Heimelf am vergangenen Wochenende spielfrei hatte, musste man die Tabellenführung an Mudau/Schloßau II abgeben. Die will man sich nun schnellstmöglich wieder zurückerobern. Doch auch der HSV wird die bittere Niederlage der letzten Woche schnell vergessen machen und wird voll auf Sieg spielen.

SG Erftal – SpVgg Hainstadt II: Der Saisonstart für den Liganeuling aus dem Erftal (kam freiwillig aus der Kreisliga) ist geglückt. Vier Spiele, drei Siege und ein Unentschieden bedeutet Rang drei in der Tabelle. Nach Jahren im Abstiegskampf eine Etage höher können sich die Fans der SG endlich wieder über Siege und den Kampf im oberen Drittel freuen. Wenn die SG am Sonntag auf dei SpVgg Hainstadt II trifft ist praktisch Spektakel vorprogrammiert. Das liegt allerdings mehr an den Gästen, denn bei deren Partien fielen in den bisherigen fünf Spielen im Schnitt satte vier Tore. Dabei gehört die Offensive der SpVgg mit zehn Treffern zu den gefährlichsten der Liga, allerdings ist die Defensive mit bereits zehn Gegentreffern auch eine der anfälligsten. Als Favorit gilt vor der Partie die SG, die mit einem Dreier an der Spitzengruppe dranbleiben könnte.

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