TSV I und II verabschieden sich aus dem Pokal

Der TSV 2 unterlag am Ende mit 1:2 gegen den SV Schlierstadt

Dreimal Pokal ist gleich dreifache Spannung


Nach dem Verbands- und dem Kreispokal in Buchen ging´s am Wochenende auch im Mosbacher Kreispokal los

Der VfB Sennfeld/Roigheim und sein Torjäger Nikola Vintonjak (Nr. 9) mussten sich dem TSV Mudau um seinem neuen Spielertrainer Maurice Baier mit 2:3 geschlagen geben. Foto: Klaus Narloch
Neckar-Odenwald-Kreis. (mami) Nach dem bfv-Pokal und dem Buchener Kreispokal, die am Wochenende bereits ihre dritte Runde spielten, startete am Wochenende auch der Kreispokal des Fußballkreis Mosbach. Das bedeutete für die Fußballfans in der Region, dass sie noch mehr Pokal-Partien zur Auswahl hatten, die sie auf den Sportplätzen verfolgen konnten.

Wie auch schon in den beiden anderen Wettbewerben hatte es die erste Runde im Mosbacher Raum gleich in sich. Der SV Aglasterhausen empfing die von vielen Konkurrenten als Top-Favorit auf die Meisterschaft in der Kreisklasse A gehandelte SV Schefflenz. Die Sportvereinigung unterstrich mit einem ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg noch einmal ihre Ambitionen. Heiß her ging es auch in drei anderen Partien. Nach 120 Minuten stand beim SV Hüffenhardt gegen den SV Michelbach, beim SV Schollbrunn gegen den FC Lohrbach und bei den Sportfreunden Haßmersheim gegen die SG Auerbach immer noch kein Sieger fest. Also musste die Entscheidung vom Punkt her. Hier bewiesen die Teams aus Michelbach, Lohrbach und Haßmersheim die besseren Nerven und sicherten sich die nächste Runde am kommenden Sonntag.

In den beiden anderen Wettbewerben ist man schon ein wenig weiter. So ging es für die Vereine des Buchener Kreispokals schon um den Einzug ins Viertelfinale. Ähnlich wie beim Mosbacher Pendant war auch hier eine Menge Spannung im Spiel. In der Partie zwischen den beiden Kreisligisten, dem VfB Sennfeld/Roigheim und dem TSV Mudau, standen die Gäste aus Mudau zur Halbzeit eigentlich schon wie der sichere Sieger da. Durch Florian Hoffmann, Johannes Dambach und Kapitän Marvin Geier führte man zur Pause mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel traf Sennfelds Kapitän Schönleber allerdings zum 3:1-Anschlusstreffer und Spielertrainer Andreas Schulz konnte noch auf 3:2 verkürzen. Dennoch rettete der TSV die Führung über die Zeit und steht in der nächsten Runde dem FC Hettingen gegenüber. Der konnte sich das Viertelfinale mit einem 3:2-Sieg über die neu zusammengeschlossene SG Erftal sichern.

Auch im Verbandspokal waren mit Lauda, Nassig, Mosbach, Höpfingen und Oberwittstadt noch fünf Teams aus der Region vertreten. Während mit Lauda gegen Nassig und Mosbach gegen Höpfingen zwei Duelle innerhalb der Landesliga Odenwald stattfanden, musste das Team aus Oberwittstadt nach Ispringen reisen. In der Partie auf dem Sportgelände des FV Lauda sahen die Gäste aus Nassig lange Zeit wie der Sieger aus, nachdem Thomas Lausecker die 1:0-Führung nach 52 Minuten erzielte. Der letztjährige Landesligameister aus Lauda wachte spät auf – aber wie! Erst der 83. Minute erzielte Mustapha Sanyang den Ausgleich und schickte die Partie in die Verlängerung. Dort traf der FVL dann direkt dreimal und entschied die Partie mit 4:1 für sich. Weniger Glück hatte an diesem Wochenende der TSV Höpfingen zu Hause gegen den FV Mosbach. Zur Halbzeit stand es durch die Tore von Kerling und Bieler bereits 0:2 aus Sicht des TSV. Doch Trainer Steven Bundschuh fand in der Halbzeit offenbar die passenden Worte, denn nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team um Neuzugang Simon Balles wie ausgewechselt. Torschuss um Torschuss flog auf das Gehäuse von MFV-Schlussmann Wittig. Doch entweder hatte ein Abwehrmann rechtzeitig ein Bein im Weg, Wittig die Finger dran, oder es fehlte an der letzten Präzision. Als dann auch noch das Aluminium im Weg stand und Oliver Knörzer mit seinem Elfmeter an Wittig scheiterte, konnte man meinen, der TSV sei vom Pech verfolgt. Durch eine starke erste Halbzeit zieht der MFV um Trainer Krümpelbeck in die nächste Runde des Pokals ein, wo mit dem FV Lauda der nächste direkte Ligakonkurrent wartet. Eine Nummer zu groß an diesem Wochenende war der 1. FC Ispringen für den TSV Oberwittstadt. Beim Vertreter aus der Landesliga Mittelbaden musste man mit 0:5 die Segel streichen und schied aus dem Pokal aus.