„Sie sind gefühlt eine große Clique“

Er sieht es eher als Vorteil, das seine Mannschaft so ein junges Durchschnittsalter hat: Matthias „Matze“ Beckert, Trainer des TSV Höpfingen II in der Kreisklasse A.

NACHGEHAKT MATTHIAS BECKERT, TRAINER DES TSV HÖPFINGEN II, SPRICHT IM FN-INTERVIEW ÜBER DAS JUNGE TEAM UND DEN „HÖHENFLUG“ SEINES TSV

„Sie sind gefühlt eine große Clique“

Fünf Siege aus den ersten fünf Spielen – Das ist die Bilanz des Tabellenführers der Kreisklasse A Buchen. In der vergangenen Runde „dümpelte“ die Landesligareserve irgendwo im „Nimmermannsland“ der Tabelle herum. Im FN-Interview spricht Trainer Matthias Beckert über den „Höhenflug“ seines TSV und die junge Mannschaft.

Herr Beckert, wie erklären Sie sich den „Höhenflug“ Ihrer Mannschaft?

Matthias Beckert: Man hat gemerkt, dass die Jungs nach der Corona-Pause wieder Bock haben, zu kicken. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut, und wir haben einen breiten Kader, dadurch fällt vieles leichter. Wir sind alles nur Hobbykicker, die wieder Lust haben, Fußball zu spielen. Die Tabellenführung ist jedoch nur eine schöne Momentaufnahme. Die wollen wir so lange wie möglich genießen. Wir haben uns vor Saisonbeginn kein Ziel gesetzt.

Was hat sich im Vergleich zur Vorsaison verändert?

Beckert: Die vergangene Saison war für die Mannschaft eine Art Findungsphase. Wir haben den Abstieg aus der Kreisliga vor zwei Jahren als Chance gesehen und haben viel ausprobiert. In dieser Spielzeit ist der Kader breiter, auch der von unserer ersten Mannschaften. Davon profitieren wir natürlich, weil wir keine Spieler an die Landesligamannschaft abstellen müssen. Wir konnten nun verschiedene Sachen mit dem gleichen Team ausprobieren und haben uns jetzt gefunden.

Was muss trotz der fünf Siege in fünf Spielen noch verbessert werden?

Beckert: Man findet immer etwas, was verbessert werden kann. Das ist jedoch von Woche zu Woche unterschiedlich.

Ihre Mannschaft hat ein sehr junges Durchschnittsalter. Sehen Sie das als Nachteil?

Beckert: Nein, im Gegenteil. Ich sehe das eher als Vorteil. Die Jungs verbringen auch privat viel Zeit miteinander. Sie sind gefühlt eine große Clique. Dadurch ist die Stimmung untereinander super, das merkt man auch auf dem Platz. Durch die junge Truppe hat man auch eine gewisse Perspektive. Ich hoffe, dass sie uns noch viele Jahre erhalten bleiben.