Schloßau im Höhenflug

Schloßau im Höhenflug

Schloßau im Höhenflug

Der FC kommt mit vier Siegen in Serie daher – Am Sonntag kommt der TSV Oberwittstadt

46153024-46152908.jpg
Während der SV Wagenschwend (weiß) im Mittelfeld der Tabelle steht, muss der FV Elztal (blau) mit Personalproblemen und um jeden Punkt kämpfen. Foto: Stefan Weindl

Von Hubert Waldenberger

Neckar-Odenwald-Kreis. Am vergangenen Spieltag endeten zwei Landesliga-Partien mit 1:0 und drei mit 1:1, sodass in den neun Begegnungen nur 26 Tore gefallen sind, was einem Durchschnitt von nur 2,88 Treffern pro Spiele entspricht. Aus dem Rahmen fielen der VfR Uissigheim (4:0 gegen den FV Elztal) sowie der FSV Waldbrunn (6:1 gegen Wertheim). Am kommenden Wochenende ist der FV Mosbach spielfrei.

Bereits am morgigen Samstag um 14.30 Uhr empfängt der TSV Rosenberg den TSV Assamstadt. Durch einen Gegentreffer in der 87. Minute verloren die Rosenberger in Nassig mit 0:1, doch nach wie vor sind sie in der ersten Tabellenhälfte platziert. Aufgrund des Spielverlaufs in der zweiten Halbzeit gehe das 0:1 in Ordnung, findet Rosenbergs Spielertrainer Daniel Breitinger. Und ergänzt: „Trotzdem darf man das Spiel so kurz vor Schluss nicht verlieren. Da muss man einen Punkt mitnehmen und zufrieden sein.“ Bisher hat die Breitinger-Elf noch kein Heimspiel verloren, diesen Heimnimbus möchte der gastgebende TSV gegen den Namensvetter aus Assamstadt wahren. „Unser Ziel ist es, das Spiel gegen Assamstadt zu gewinnen. Wir haben zu Hause gute Leistungen gebracht und wollen das auch in diesem Spiel bestätigen“, so Breitinger.

Ebenfalls morgen, jedoch erst um 16 Uhr, geht in Muckental die Partie zwischen dem FV Elztal und dem SV Neunkirchen über den Rasen. Sicherlich erinnern sich die Elztäler gern an das Match in Neunkirchen am 17. November 2019, das sie mit 5:0 gewonnen haben. Doch stellen sich diesmal die Rahmenbedingungen anders dar. Während der FV mit vier Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz festhängt, sind die „Neikercher“ mit 14 Punkten ausgestattet und haben sich im Mittelfeld eingependelt. „Unser Kader ist schon seit Rundenbeginn sehr stark dezimiert, kurzfristig ergaben sich weitere Ausfälle. So ist es sehr schwierig, die Spiele erfolgreich zu gestalten“, weiß FV-Trainer Rolf Lang. „Aber es gibt auch einige grundlegende Dinge, die wir nicht gut umsetzen, daran gilt es zu arbeiten und in den nächsten Spielen besser zu machen. Wenn uns das gelingt, werden wir auch konkurrenzfähiger sein als in den letzten Spielen“, sagt Lang, dessen Elf zuletzt mit einer 0:4-Niederlage aus Uissigheim zurückkehrte, dort jedoch etwas unter Wert geschlagen wurde.

Am vergangenen Sonntag erwischte es Türkspor Mosbach erstmals. Nein, Trainer Erol Arslans Mannschaft hat in Assamstadt nicht verloren, sondern trotz Spieldominanz „nur“ einen Punkt geholt. In der 87. Minute glichen die Mosbacher das 1:0 des Gastgebers aus, Torschütze war – wer sonst? – Marko Cabraja. Aufgrund des Unentschiedens ist der Vorsprung des Tabellenführers vor dem FV Lauda auf zwei Punkte geschrumpft. Im Heimspiel gegen den starken Drittplatzierten aus Grünsfeld muss die Arslan-Elf Farbe bekennen. Die bislang einzige Niederlage der Mannschaft aus dem Grünbachtal kam im ersten Saisonspiel in Schloßau (0:1) zustande. Und in zehn Matches hat Trainer Dominik Gerberichs Equipe lediglich vier Gegentore hinnehmen müssen. Gegen die anderen Mosbacher, gegen die Fußballer des FV Mosbach, hatten die Grünsfelder am vergangenen Sonntag etwas Glück, denn beim 1:1 konnten sie die Führung des MFV erst in der 90. Minute ausgleichen. „Wir müssen immer hundert Prozent geben, um drei Punkte auf unser Konto zu schreiben“, betonte Erol Arslan schon des Öfteren. Das gilt besonders gegen Grünsfeld.

Dass der FV Reichenbuch, der in Breitenbronn den TSV Höpfingen empfängt, nicht leicht zu besiegen ist, steht fest. Allerdings steht nach sechs Unentschieden auch fest, dass die Reichenbucher sich mit dem Gewinnen schwertun, was zuletzt beim FC Hundheim-Steinbach wiederum der Fall war (2:2). „Gegen Hundheim kann man von ,verhext’ sprechen. Wir trafen häufiger den Innenpfosten als der Gegner Torschüsse hatte“, blickt FV-Spieletrainer Dominik Weber auf den vergangenen Sonntag zurück. Benni Bender, der in der vergangenen (abgebrochenen) Saison 13 Mal ins Netz traf, wird bei den Reichenbuchern schmerzlich vermisst. Der Goalgetter leidet an einer Muskelverletzung. Ob der ebenfalls verletzte Führungsspieler Dennis Eiermann am Sonntag gegen den TSV Höpfingen einsatzfähig sein wird, bleibt abzuwarten. „Trotz der geringen Punktausbeute in den letzten drei Spielen ist die Mannschaft in jedem Spiel engagiert und spielt mit hoher Intensität. Ich bin überzeugt, dass dies wichtige Elemente sind, um auch endlich wieder einmal einen Sieg einzufahren“, so Dominik Weber. „Zudem müssen wir weiter an der defensiven Stabilität arbeiten, denn die schlechte Punktausbeute hat mehrere Gründe, die sich kulminieren.“ Was die Personallage betrifft, kann der Höpfinger Coach Daniel Nohe mit seinem Reichenbucher Kollegen mitfühlen, denn auch beim TSV schaut es personell nicht rosig aus. Zwar verlor der sonntägliche Gast und Tabellennachbar des FVR zuletzt gegen den FV Lauda, doch ist es den Gelb-Blauen (Oliver Knörzer) dabei gelungen, nach vier Matches ohne Torerfolg das Runde ins Eckige zu bugsieren.

Der FC Schloßau war zuletzt spielfrei. „Wir haben das freie Wochenende zur Regeneration genutzt“, berichtet FC-Spielertrainer Christian Schäfer, der mit acht Toren erfolgreichster Torschütze der Blau-Weißen und zusammen mit Sebastian Fell (Lauda) die Nummer vier in der Landesligatorschützenliste ist. In Schloßau gastiert übermorgen der TSV Oberwittstadt. „Wir genießen den Moment und arbeiten weiter tatkräftig für unsere gemeinsames Ziel, den Nichtabstieg“, betont FC-Vereinschef Klaus-Dieter Klopsch. Sein Kommentar zur sonntäglichen Partie: „Vor der Runde wäre niemand auf die Idee gekommen, von einem Sieg gegen Oberwittstadt zu träumen. Am Wochenende kommt Oberwittstadt jedoch nicht mehr als Favorit nach Schloßau.“ Der „Wittschter“ Abteilungsleiter Klaus Rüttenauer sieht es so: „Schloßau braucht Punkte, wir brauchen Punkte, das wird für uns kein leichtes Spiel.“

In Wagenschwend steigt das Lokalderby des SV Wagenschwend gegen den FSV Waldbrunn. Der SVW verlor nach seiner Spielpause zu Hause gegen Schloßau und kehrte zuletzt mit einem Remis (1:1) aus Oberwittstadt zurück. „Gegen Schloßau sind wir schwer ins Spiel gekommen. Dies kann unter anderem am spielfreien Wochenende gelegen haben. Wir haben definitiv nicht unsere beste Leistung abgerufen“, findet SV-Spielertrainer Daniel Merz. „Und vor dem Spiel in Oberwittstadt wäre jeder mit einem Punkt zufrieden gewesen. Wenn man aber kurz vor Schluss den Ausgleich bekommt, ist das natürlich ärgerlich und hilft uns, tabellarisch gesehen, erneut nicht weiter. Objektiv betrachtet, war das Unentschieden aber völlig gerecht, da Oberwittstadt deutlich mehr Spielanteile hatte“, konstatiert Merz. Seine Mannschaft sehne sich, so Merz, aufgrund der unverdienten Niederlagen gegen Reichenbuch und Königshofen sowie dem späten Punkteverlust in Oberwittstadt nach einem Sieg. „Da käme ein Derby-Heimsieg genau richtig. Mit Waldbrunn erwartet uns eine taktisch sehr disziplinierte Mannschaft, welche zusätzlich in einer hervorragenden Form ist. Das wird richtig schwer für uns“, sagt der Wagenschwender Spielertrainer. Dass beim FSV Waldbrunn der Knoten geplatzt ist und Trainer Aytac Dogans Truppe prima drauf ist, beweisen die letzten Resultate: Zwei 6:1-Erfolge.

Der SV Königshofen hat sich mittels seines knappen Sieges in Neunkirchen (1:0) wieder ins erste Tabellendrittel gerückt. „Das Spiel in Neunkirchen war die erwartet schwere Aufgabe gegen eine gute und vor allem in der Offensive homogene Neunkirchner Mannschaft. Letztlich haben wir mit Glück und Geschick einen wichtigen Dreier eingefahren“, ist von Martin Michelbach, Sportlicher Leiter des SV Königshofen, zu erfahren. „Im Heimspiel gegen den FC Hundheim-Steinbach müssen wir uns auf einen sicherlich tief stehenden Gegner einstellen, dem wir nicht ins offene Messer laufen dürfen“, sagt Michelbach, der die personelle Lage bei den Messestädtern so schildert: „Ein Kommen und Gehen.“

Teile die TSV Webseite in den Sozialen Medien

Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Besucher der TSV Seite

Heute 981

Gestern 1332

Woche 981

Monat 7747

Insgesamt 1334142

Fair und Regional

© 2021 TSV Frankonia Höpfingen 1911 e.V.
https://www.jpk-web-vision.de/

Publish modules to the "offcanvas" position.