Landesliga Odenwald - Patzt einer aus der Spitzengruppe?

Landesliga Odenwald - Patzt einer aus der Spitzengruppe?

Patzt einer aus der Spitzengruppe?

TS Mosbach, der FV Lauda und Grünsfeld konnten sich absetzen – Die Konkurrenz dahinter hofft auf einen Ausrutscher

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Sandro Bauer und der TSV Höpfingen (blau) müssen am Wochenende beim FV Mosbach ran. Mit einem Sieg könnte man die Kreisstädter überholen. Foto: Martin Herrmann

Von Hubert Waldenberger

Mosbach/Buchen. TS Mosbach, der FV Lauda sowie der FC Grünsfeld bilden ein Spitzentrio, das sich bereits deutlich vom Tabellenmittelfeld abgesetzt hat. Der FV Lauda empfängt bereits am morgigen Samstag um 15 Uhr den VfR Uissigheim. Ebenfalls morgen, jedoch um 16 Uhr, gastiert der FC Schloßau beim FV Elztal (in Dallau) und der FSV Waldbrunn beim FV Reichenbuch (in Breitenbronn). Der TSV Assamstadt ist spielfrei.

Der FV Mosbach, der den TSV Höpfingen empfängt, führte gegen den FC Hundheim-Steinbach bis zur 73. Minute mit 3:1, doch endete die Partie 3:3. Haben die Mosbacher zwei Punkte verschenkt? „Derzeit ist es wie verhext. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Die Einstellung war top, die spielerische Komponente hat über lange Zeit gepasst.

Aber derzeit ist es so, dass bei uns jeder kleine Fehler eiskalt bestraft wird. Das ist schon sehr bitter“, sagt MFV-Trainer Dominic Krümpelbeck und ergänzt. „Die Jungs waren nach dem Spiel in Hundheim-Steinbach total down. So ein Ergebnis nach so einem Spielverlauf. Das steckt niemand so einfach weg. Das Remis fühlte sich noch brutaler an als die Niederlage gegen Neunkirchen“, berichtet der Coach. Deshalb war im Laufe der Woche primär Aufbauarbeit angesagt. Der TSV Höpfingen reist allerdings nicht als Aufbaugegner an, denn mit den Fußballern aus der Quetschen-Gemeinde ist nicht gut Kirschen essen. Erinnert sei an die vier Partien 2018 und 2019. Damals gewann der TSV gegen den MFV 5:2, 2:1, 6:1 und 4:3. „Mit dem TSV Höpfingen erwarten wir einen sehr guten Gegner. Bereits letztes Jahr taten wir uns im Pokal sehr schwer gegen Höpfingen und es war ein offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für uns“, weiß Dominic Krümpelbeck.

Auf TS Mosbach bezogen, ist die Tabelle nach wie vor selbsterklärend: Sieben Spiele, 21 Punkte. Hat Trainer Erol Arslan die Zielvorgabe inzwischen mit dem Substantiv „Meisterschaft“ präzisiert? „Für mich ist es immer noch zu früh, um von der Meisterschaft zu reden. Ich bin überglücklich mit unserem Tabellenplatz und der aktuellen Situation. Trotz allem haben wir noch schwere Gegner vor uns und einen langen Weg bis hin zur Meisterschaft. Wir schauen von Spiel zu Spiel“, erklärt Arslan. Und selbstverständlich möchte der Tabellenführer stets drei Punkt mitnehmen. So auch am Sonntag im Heimspiel (Spielbeginn 17 Uhr) gegen den FC Hundheim-Steinbach. „Das ist eine Mannschaft, gegen die wir in der Vergangenheit immer unsere Probleme hatten, sowohl auswärts als auch zuhause. Wir werden uns auf den Gegner spezifisch einstellen und alles Mögliche dafür geben, dass die drei Punkte bei uns bleiben“, so Erol Arslan.

Der TSV Rosenberg bewegt sich im Zickzackkurs, die Gesamtlinie zeigt allerdings nach unten, aus dem einstigen dritten Tabellenplatz wurde inzwischen Rang neun. Auf den Heimsieg gegen den FSV Waldbrunn folgte beim VfR Uissigheim eine 0:3-Niederlage, die allerdings den Spielverlauf nicht spiegelt. „Wir suchen weiterhin nach der Konstanz in unserem Spiel. Manchmal stimmen die Leistungen, die Ergebnisse aber nicht und umgekehrt“, weiß TSV-Spielertrainer Daniel Breitinger. Mit dem sonntäglichen Widersacher, dem SV Neunkirchen, hatten es die Rosenberger zuletzt im September 2020 zu tun. Das Breitinger-Team gewann das damalige Heimspiel 3:1. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Neunkirchen hat eine gute Mannschaft. Wir wollen aber versuchen, auf unserem Platz weiterhin ungeschlagen zu bleiben“, sagt Daniel Breitinger.

Beim SV Königshofen ist die Messe „gelesen“, sodass am Sonntag gegen den TSV Oberwittstadt kein Messespiel auf dem Programm steht. „Eine völlig unnötige Niederlage. Aber man muss auch feststellen, dass der Gegner unsere Aussetzer gnadenlos ausnutzte“, blickt Königshofens Sportlicher Leiter Martin Michelbach auf die Niederlage des SVK am vergangenen Samstag in Schloßau zurück. Auf Oberwittstadt bezogen findet Michelbach: „Die Aufgaben werden nicht leichter.“ Leicht hat es auch der TSV Oberwittstadt nicht. Aus einem nach dem Führungstor fast schon sicher geglaubten Dreier gegen den FV Reichenbuch wurde in der Nachholspielzeit ein Remis. Gelingt es „Wittscht“, in Königshofen den ersten Auswärtspunkt oder gar den ersten Auswärtssieg in die Tabelle zu schreiben?

Es hat nicht sollen sein, könnte die im Grunde nichtssagende Erklärung für die Niederlage des FV Elztal in Wagenschwend lauten. Jedenfalls ist es ärgerlich, in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Treffer hinnehmen zu müssen, der das 1:1 in eine 1:2-Niederlage ummünzte und Spielertrainer Rolf Langs Mannschaft nach dem vorherigen Erfolg gegen den unmittelbaren Tabellenkonkurrent aus Wertheim wieder auf der Stelle treten lässt. Doch nach wie vor gilt Rolf Langs Satz: „Wir sind noch am Anfang der Runde - es gibt noch viele Punkte zu vergeben.“ Von diesen begehrten Objekten brachte der morgen beim FV Elztal antretende FC Schloßau inzwischen acht auf sein Konto. Drei davon am vergangenen Samstag gegen den SV Königshofen. „They never give up! – kann man über unsere Mannschaft nur sagen“, lobt Schloßaus Vereinschef Klaus-Dieter Klopsch seine Blau-Weißen.

Der SV Viktoria Wertheim, der zuletzt pausierte, hat fürwahr noch keine Bäume ausgerissen. Ergo werden die Fußballer des SV Wagenschwend zwar nicht überheblich, jedoch mit einem angemessenen Selbstbewusstsein an den Main fahren. Beim 2:1-Erfolg am vergangenen Samstag gegen den FV Elztal hatte Wagenschwends Spielertrainer Daniel erneut ein glückliches „Wechselhändchen“. In der 75. Minute wechselte er Torben Brenneis ein, der in der Nachspielzeit den Siegtreffer markierte. Bemerkenswert: Daniel Merz war es, der seinem Mitspieler den Flankenball servierte, den Brenneis zum entscheidenden Goal verwandelte.

Dass der FSV Waldbrunn gegen den FV Lauda eine deutliche 0:5-Heimniederlage hinnehmen musste, hängt auch mit der prekären Personalsituation der Mannschaft vom Hohen Odenwald zusammen. Der Unterschied in den personellen Kräfteverhältnissen zeigte sich auch auf den Aufstellungsbögen. Gerade mal zwei Feldspieler saßen auf der Waldbrunner Bank, Lauda hingegen hatte acht Wechselspieler in petto. Morgen tritt Trainer Aytac Dogans Elf in Breitenbronn gegen den FV Reichenbuch an. Siehe auch das untenstehende Interview mit Reichenbuchs Spielertrainer Dominik Weber.

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Der FV Lauda (blau) will seine weiße Weste auch gegen Uissigheim behalten. Foto: Weindl

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