KEIN SIEGER BEIM AUFEINANDERTREFFEN DER „LIGA-DINOS“ IN KÖNIGSHOFEN

KEIN SIEGER BEIM AUFEINANDERTREFFEN DER „LIGA-DINOS“ IN KÖNIGSHOFEN

LANDESLIGA ODENWALD MUNTERES SPIEL IN SCHLOSSAU / KEIN SIEGER BEIM AUFEINANDERTREFFEN DER „LIGA-DINOS“ IN KÖNIGSHOFEN / TITELMITFAVORIT FV MOSBACH ERSTMALS TABELLENFÜHRE

Türkspor Mosbach setzt mit Sieg im Topspiel Ausrufezeichen

FC Schloßau – FV Elztal 3:3

Schloßau: Keller, Mechler, Schäfer, Stuhl, Brech (34. Geier), Benig, Proksch, Blumenschein, Gornik, Böhm, Schnorr.

Elztal: Binnig, Fischer, Brada, Reichert (77. Ellwanger), Mathes, Helm, Blatz (70. Fischer), Holzschuh (13. Schäfer), Kaiser, Kuhn, Luckey.

Tore: 1:0 Benig (1.), 1:1 Brada (19.), 1:2 Luckey (24.), 1:3 Reichert (29.), 2:3 Gornik (29.), 3:3 Stuhl (72.). – Schiedsrichter: Qizheng Sun (Tauberbischofsheim).

Die zahlreichen Zuschauer sahen einen Traumstart der Hausherren, die bereits in der ersten Minute durch einen satten Distanzschuss von P. Benig in Führung gingen. Die agilen Gäste zeigten sich dadurch allerdings nicht geschockt und spielten ihrerseits gefällige Kombinationen. Schon sehr früh störten sie immer wieder das Aufbauspiel der „Blau-Weißen“ und kamen dadurch selbst zu ersten gefährlichen Aktionen. In der 19. Minute war es dann soweit: P. Brada setzte mit einem Traumtor ein Ausrufezeichen. Weitere sechs Minuten später schlug es erneut im Kasten der Hausherren ein: B. Lukey war im Anschluss an einen Eckball per Kopf zum 1:2 erfolgreich. In dieser Phase des Spieles waren die „Blau-Weißen“ meist nur zweiter Sieger, dennoch gelang J. Gornik nach einem der wenigen Angriffsversuche in der 28. Minute der Ausgleichstreffer. Doch die Freude währte nicht lange, im direkten Gegenzug gingen die Gäste durch L. Reichert erneut in Führung. Nach dem Wechsel zeigten die Hausherren ein anderes Gesicht, denn jetzt nahm man das von den Gästen praktizierte Kampfspiel an und so gestaltete man das Spiel offen und war gefährlicher nach vorne. Auch stellten sich gleich erste Großchancen ein. J. Gornik und auch P. Benig hatten mit Großchancen die Möglichkeit zum Ausgleich, doch beide Male reagierte Binnig im Tor der Gäste bravourös. In der 76. Minute war aber auch er machtlos, als N. Stuhl einem tollen Angriff per Kopf zum Ausgleich einnickte. Gegen Ende des Spieles wollten beide Mannschaften den Siegtreffer, doch es blieb letztendlich bis zum Schlusspfiff beim leistungsgerechten Unentschieden.

FSV Waldbrunn – FC Grünsfeld 1:1

Waldbrunn: F. Vogel, Eppler (77. Panagiotidis), M. Vogel, Losing, Schulz, Kurunc, Guckenhan (46. Sen), Kwasniok, Baumbusch, Artun, Palm.

Grünsfeld: Stephan, T. Dürr, D. Dürr, Konrad, Wagner, B. Scherer, Schreck, Kortmann, Krobucek (81. Kraft), S. Scherer, Gerberich.

Tore: 0:1 T. (66.) Dürr), 1:1 (90.+3) Losing. – Schiedsrichter: Adrian Bartoschek (Heidelberg). – Zuschauer: 250.

Bei sommerlichen Temperaturen begann das Spiel gleich mit einer Großchance für die Einheimischen. Kurunc konnte dem Abwehrspieler den Ball an der Mittellinie abnehmen und lief alleine auf das Tor zu, doch der Ball wurde auf der Torlinie vom nachlaufenden Abwehrspieler geklärt. In der zehnten Minute kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Chance. Nach einem Pass durch die Mitte stand der Stürmer in aussichtsreicher Position, doch er schoss den Ball neben das Tor. Jetzt folgten die besten Minuten des FSV. Zweimal Kwasniok und einmal Kurunc vergaben weitere Großchancen leichtfertig, und auch Grünsfeld konnte eine weitere Gelegenheit nicht nutzen. Kurz nach der Halbzeitpause setzte Eppler zu einem Solo auf der linken Seite an, zog in den Strafraum, doch der Pfosten rettete für die Grünsfelder. Die vielen vergebenen Chancen sollten sich rächen. In der 66. Minute konnte der FSV-Tormann einen Freistoß nur nach vorne abwehren und der Gästespieler hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Der FSV versuchte nun den Ausgleich zu erzielen, allerdings ergaben sich keine zwingenden Chancen mehr. In der Nachspielzeit vergaben die Grünsfelder leichtfertig eine Großchance, indem sie den Ball vor dem Tor hin und her spielten, so lange bis ein Stürmer im Abseits stand. Im direkten Gegenzug dann doch noch der Ausgleich für den FSV. Nach einem Freistoß konnte Losing den Ball aus kurzer Distanz einschießen.

SV Königshofen – Höpfingen 1:1

Königshofen: Hönig, Wolf (80. Rathmann), Karim, Helbig, Tiefenbach, Especiosa, Herzog, Saul (65. Neser), Karsli, Fell, Schenkert,

Höpfingen: Stöckel, Hring, Nohe (70. Dietz), Hornbach (63. Klier), Bartesch, Knörzer, Hauk, Johnsen, Bauer, Streun (Dörr), Balles (76. Diehm),

Tore: 0:1 (12.) Nohe, 1:1 (33.) Schwenkert. – Schiedsrichter: Denis Ruff (Untertsteinach). – Zuschauer: 150.

Die insgesamt recht faire Partie begann äußerst ungünstig für die Hausherren, denn Höpfingen ging früh in Front. Nach einer unglücklichen Abwehraktion stand Nohe goldrichtig und schob den Ball zum 0:1 ein. Sehr lange dauerte es, ehe sich der SVK von diesem Schock erholte und nur zögerlich kam es zu Offensivbemühungen. Erst nach einer halben Stunde fingen sich die Gastgeber etwas und wurde gleich belohnt: Eine sehenswerte Kombination über Esperciosa vollendete Schwenkert mit einer Energieleistung zum Ausgleich. Kurz danach fast das 2:1, doch Tiefenbach scheitertet am aufmerksamen Stöckel im Höpfinger Kasten. Waren im ersten Durchgang noch die Gäste weitgehend spielbestimmend, so übernahmen nach dem Pausenpfiff zunehmend die Messestädter das Zepter in die Hand. Allerdings blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Erst zum Ende der Partie kam der TSV wieder besser ins Match, ohne jedoch nach vorne Akzente zu setzen. In dieser kleinen Höpfinger Drangperiode gelang dann doch noch die Chance für Königshofen, doch Karsli verzog denkbar knapp und auch Herzogs Geschoss aus dem Hinterhalt ging drüber. So trennten sich am Ende beide Teams mit einer insgesamt gerechten Punkteteilung.

TSV Rosenberg – Neunkirchen 3:1

Rosenberg: Talic, Wild, Löw, Pasour, P. Albrecht, Weiß (61. Rechner), Haas, Bujak, Volk (88. Grant), Breitinger, Galm (89. Ferschel).

Neunkirchen: Su, M. Knörzer, F. Knörzer, Homoki, Heck, Stoitzner, Böhlmann, F. Müller, Ihrig (46. Eiermann), Thal ( 46. Hader), Mitto (70. Schilling).

Tore: 1:0 (5.) Galm, 2:0 (14.) Volk, 2:1 (52.) M. Knörzer, 3:1 (62.) Rechner. - Rote Karten: Albrecht (21., grobes Foulspiel), F. Knörzer (27., Notbremse). – Schiedsrichter: Oruc Baris Icli (Oberlauda). – Zuschauer: 300.

Nach fast zehn Monaten Corona-Pause fand wieder ein Heimspiel im Kirnaustadion statt. Und wie der Zufall es wollte, hieß der Gegner wieder SV Neunkirchen. Wegen des Jugendtages fand sich eine große Anzahl von Zuschauern am Spielfeld ein. Von Beginn an setze Rosenberg die Gäste durch hohes Pressing unter Druck und ging bereits in der fünften Minute durch Paul Galms fulminanten Schuss, der von der Unterkante der Latte nach Meinung des Linienrichters hinter der Linie zum Führungstreffer einschlug, in Führung. Der TSV ließ nicht nach und war vor allem im kämpferischen Bereich dem Gegner in der Anfangsphase überlegen. Folgerichtig dann auch bereits in der 14. Minute das 2:0 für die „Grün-Weißen“ durch den an diesem Tag glänzend aufgelegten Marius-Helmut Volk. In der 21. Minute dann ein übermotiviertes Foul durch Pascal Albrecht, was eine entsprechende Rote Karte nach sich zog . In der nächsten Spielminute dann ein Torschrei bei den Neunkichnern - doch das Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt. In der 27. Minute setzte sich bei einem Gegenzug wiederum Volk durch, er wurde durch Halten von Florian Knörzer als letzter Mann gestoppt. Auch hier handelte der Schiedsrichter konsequent und zeigte Rot. Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte den Gästen und folgerichtig erzielte Michael Knörzer in der 52. Minute den 1:2-Anschlusstreffer für den SV Neunkirchen. Doch der TSV zeigte sich keineswegs geschockt und versuchte weiterhin auf Sieg zu spielen. Mit Florian Rechner wechselte der TSV dann einen echten Joker ein , der nur eine Minute nach seiner Einwechslung in der 62.Minute das vorentscheidende 3:1 erzielte. Dieses Ergebnis brachte der TSV dann auch durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und mit viel Wille und Kampfgeist über die Zeit.

Assamstadt – Reichenbuch 2:5

Assamstadt: M. Rupp, Scherer, F. Rupp, A. Rupp, Rumm, Pollak, (46. Tremmel) Stauch, (46. Jonas Geißler), Ansmann, Wagner, (60. P. Hügel) Ostertag, Geißler, Jannis (63. Hügel).

Reichenbuch: Strein, Gimber, Bachmann (85. J. Schnabel), Eiermann (81. L. Schwellinger), Holzschuh, Bauer, Kalinovski (M. Dylla), Donau, (88. T. Weder), Winter, Hiller, Bender, (58. M. A. Heeg).

Tore: 0:1 (42.) Bender, 0:2 (47.) Bender, 0:3 (48.) Eiermann, 0:4 (51.) Bachmann, 1:4 (62.) Rumm, 1:5 (76.) Marc-Andre Heeg, 2:5 (81.) J. Hügel. – Schiedsrichter: Jan-Philipp Bräumer (Neckarbischofsheim). – Zuschauerzahl: 123.

Beide Mannschaften spielten aus einer gesicherten Defensive. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch den TSV lenkte der Gästekeeper den Schuss von J. Wagner gerade noch über die Latte (10.). Kurze Zeit später verpasste J. Geißler eine Hereingabe von T. Rumm. Weitere TSV-Chancen folgten. Es war ein munteres Spiel von beiden Teams. In der 28. Minute hatte L. Pollak aus 17 Metern ein gute Möglichkeit als er einen Querpass aufnahm und abzog. Völlig überraschend fiel in der 42. Minute das 1:0 für die Gäste durch B. Bender, der einen Eckball aus kurzer Distanz per Kopf versenkte. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der TSV großes Glück, als B. Bender sich außen durchsetzte und am TSV-Keeper M. Rupp scheiterte. Nur kurze Zeit später nutze B. Bender die Unsicherheit zum 2:0. Und schon im nächsten Spielzug erhöhten die Gäste durch B. Eiermann auf 3:0. Durch einen Freistoß aus 23 Metern erhöhten die Gäste durch einen direkt verwandelten Freistoß durch B. Bachmann auf 4:0. Nach dieser schnellen Führung nahmen die Gäste das Tempo etwas heraus, waren aber durch schnelle und weite Bälle stets gefährlich. In der 62. Minute gelang T. Rumm der Anschlusstreffer durch einen Zehn-Meter-Schuss zum 1:4. Nachdem diesem Treffer verflachte das Spiel zusehends, allerdings waren die Gäste immer wieder gefährlich vor allem über die Außenbahn und erzielten so durch einen schnell vorgetragenen Konter in der 76. Min durch M.-A. Heeg das 5:1. Und das muntere Torschießen ging weiter, denn Y. Hügel gelang das 2:5 (81.).

Türkspor Mosbach – FV Lauda 2:0

Mosbach: Samija, Artun (81. Akcelik), Ünsal, Gülmez, Videc, Springer, Satilmis, Karic (67. Kaplan), Erdogan (69. Erdogan), Wissutscheck (84. Yilmaz)

Lauda: Moschüring, K. Schmidt, Neckermann, R. Schmidt, Mohr, Jallow (84. Gerstner), Fell, Neudecker, Szabo (67. Schildger), Schädle, Kubsky (79. Kalicki).

Tore: 1:0 Satilmis (37.), 2:0 Videc (50.). – Schiedsrichter: Adem Muliqi (Ilvesheim).

Die letzten beiden Begegnungen zwischen Türkspor Mosbach und dem FV Lauda endeten 1:1, gestern allerdings setzte sich Trainer Erol Arslans Mannschaft durch und sicherte sich gegen den Meister der vergangenen Saison mit einem 2:0-Sieg drei Punkte. In der 37. Minute brachte Onur Satilmis sein Team in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Denis Videc den zweiten Treffer.

SV V. Wertheim – Oberwittstadt 2:4

Wertheim: Stürmer, R. Cirakoglu, C. Cirakoglu, Elshani, Anhölcher (65. O. Cirakoglu), Herbach (82. Bender), Hensel (64. Ratter), Helfenstein, Greulich, Sachnjuk, Desic.

Oberwittstadt: Deißler, Hornung (64. Günther), Zeller, N. Walz (70. S. Walz), Zimmermann (74. Fackelmann), Kolbeck, Rolfes, Reinhardt, Essig, Rüttenauer, Reuther (74. Hörner).

Tore: 1:0 (6.) Anhölcher, 1:1 (48.) Rüttenauer, 2:1 (71.) O. Cirakoglu, 2:2 (84.) Hörner, 2:3 (90.) S. Walz, 2:4 (90.+3) Rüttenauer. - Schiedsrichter: Ridvan Sevim (Diedesheim). – Zuschauer: 100.

Unter Wert geschlagen wurden die Wertheimer. Sie hielten, mit einem Feldspieler im Tor, super dagegen und hielten mit großer Lauf- und Einsatzbereitschaft den favorisierten Gegner immer wieder weit vom Tor weg. Doch diese Lauffreude wurde den Wertheimern am Ende zum Verhängnis, denn auch aufgrund verletzungsbedingter Wechsel fehlten am Ende die Körner, um zumindest das Unentschieden über die Zeit zu retten.

Wagenschwend – FV Mosbach 2:3

Wagenschwend: Deter, N. Schmitt (81. Meier), Merz, Jakob, Schwing (70. Eich), Link, Allgaier, Schork (78. Allabar), Brenneis (78. Klotz), L. Schmitt - Kern.

Mosbach: Bittig, Kreß, Heizmann, Fenzl (70. Wolf), Ebert, Kizilyar, Kerling, Bieler (90. Kief), Zauner (78. Lorenz), Müller, Bender (65. Schneider).

Tore: 1:0 (2.) Brenneis, 1:1 (25.) Fenzl, 1:2 (34.) Müller, 1:3 (42.) Bender, 2:3 (45.) Merz (45.). – Besonderes Vorkommnis: Deter hält Elfmeter (67.) – Schiedsrichterin: Wiebke Frede (Heidelberg). – Zuschauer: 350.

Beim ersten Heimspiel in der Landesliga seit über 32 Jahren zeigte sich der SVW sehr effektiv und ging bereits in der zweiten Minute durch einen Kopfball von Torben Brenneis nach einem Eckball in Führung. Bis zur Pause ging es munter hin und her. In der zweiten Hälfte zeigten sich beide Mannschaften offensiv harmlos und erspielten sich kaum noch Torchancen. Jedoch hatte Kerling die Entscheidung in der 67. Minute doppelt auf dem Fuß. Erst hielt Deter einen Foulelfmeter und auch den anschließenden Nachschuss aus sieben Metern entschärfte dieser. So blieb es am Ende beim knappen 3:2 Auswärtssieg der Mosbacher.