Gerechte Punkteteilung

Gerechte Punkteteilung

VfR Uissigheim – FV Lauda 0:2

Uissigheim: Roßmann, R. Diehm, Rüttling (69. Göbel), Y. Schmitt, Heerd (41. Geiß), Ch. Groß, Sladek (85. Tomic), Faulhaber (75. M. Füger), Duschek, Martin, Morawietz.

Lauda: Özdem, K. Schmidt, Neckermann (68. Mohr), R. Schmidt, Kalicki (70. Baumann, 91. Can), Ondrasch, Jurjevic, Jallow, Schädle, Heizmann, Gerberich.

Tore: 0:1 (81.) Baumann, 0.2 (90.+2) Heizmann. – Gelb-Rote Karte: Jallow (88., wiederholtes Foulspiel). – Schiedsrichter: Daniel Friedlein (Walldürn). – Zuschauer: 160.

In den ersten 15 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften. Die stark ersatzgeschwächte Heimelf hielt bis dahin gut mit und setzte sich in der Anfangsphase gut in Szene. So verfehlte Jonas Faulhaber in der 18. Minute per Kopf das Gästetor nur knapp. Lauda gefiel durch sicheres Kombinationsspiel, aber wirkliche Tormöglichkeiten hatten sie erst nicht. In der 23. Minute stand wieder Jonas Faulhaber im Mittelpunkt, doch rettete Gästetorhüter Özdem in letzter Sekunde. Nur drei Minuten später hatte Jonas Faulhaber erneut die Führung auf dem Fuß, doch der aufmerksame Gästekeeper stand goldrichtig. In der 41. Minute die erste Tormöglichkeit für die Gäste: Mit vereinten Kräften verhinderte der VfR die Gäste-Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff gab eine weitere gute Möglichkeit für den FV, aber die VfR-Hintermannschaft stand gut. Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Gäste los wie die Feuerwehr und erspielten sich nun Feldvorteile. Es folgte die nächste gute Chance der Laudaer, doch ging der Ball am Tor vorbei. Auch kurz danach „netzten“ die Gäste nicht. Die Überlegenheit des FV-Teams wurde immer größer, doch noch stand die Null. In der 81. Minute war das Vergangenheit, denn Marcel Baumann erzielte die 1:0-Gäste-Führung. Das VfR-Team versuchte nun nochmals, den Ausgleich zu erreichen, aber alle Bemühungen verliefen im Sande. In der Nachspielzeit war Max Heizmann zur Stelle und markierte mit dem 2:0 den Schlusspunkt.

TSV Assamstadt – Neunkirchen 3:0

Assamstadt: M. Rupp, J. Scherer, Jäger (81. Tremmel), Y. Hügel, (45. P. Hügel), F. Rupp, A. Rupp, Beier, Ansmann, Münch, Rumm, Langer.

Neunkirchen: Geiger, M. Knörzer, Burkhard, F. Knörzer, Homoki, Eiermann, Zeybek, Stoitzner, Gawelczyk, (45. Mitto), Müller, (68. Vogel), Heck (81. Lenz).

Tore: 1:0 (6.) Münch, 2:0 (50.) Münch, 3:0 (75.) Ansmann. – Rote Karte: Jochen Scherer (39., Foulspiel als letzter Mann). – Schiedsrichter: Chris Lillig (Waghäusel). – Zuschauer: 135.

Der TSV Assamstadt fand gut ins Spiel, und bereits in der sechsten Minute schoss Max Münch aus spitzem Winkel zur frühen 1:0-Führung ein. Das Spiel ging munter weiter und in der zehnten Minute hatte der TSV Glück, als der Ball nur an den Pfosten ging. Auch der SV hatte dieses Glück, als in der 20. Minute Max Münch nur den Pfosten traf. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften sehr offen gestaltet, und so kam es in der 39 Minute zu einem Platzverweis für den TSV nach einem Foulspiel. Trotz unterzahl spielte der TSV nach vorne und ging durch eine schöne Einzelleistung von Max Münch mit 2:0 in Führung. Der SV Neunkirchen versuchte nun, in Überzahl das Spiel zu machen, schlug aber mit zunehmender Dauer nichts Zählbares heraus. Ganz anders der TSV, der nach einem Konter in der 70 Minute durch Andreas Rupp alleine durch war und den Ball am Keeper vorbei legte, und als alle schon Tor jubelten, kratzte ein SV-Spieler den Ball von der Linie. Nur fünf Minuten später war es dann soweit, und der TSV ging durch einen schönen Kopfball von Marcel Ansmann mit 3:0 in Führung, was zu diesem Zeitpunkt absolut verdient war. Der TSV ließ nichts mehr anbrennen und spielte trotz Unterzahl bis zum Schluss sauber runter.

FSV Waldbrunn – FC Grünsfeld 2:1

Waldbrunn: Vogel, Lauchner, A. Weiss (59. Bock), Kwasniok, Braun, Agac, D. Schulz, Holeksa, Guckenhan (77. Sen), Kurunc (81. J. Weiss), Baumbusch.

Grünsfeld: Stephan, T. Dürr, D. Dürr, Wagner, Müller, Albert, Möschüring, B.Scherer, Schreck, Braun, S. Scherer.

Tore: 0:1 (21.) B. Scherer, 1:1 (50.) Kwasniok, 2:1 (68.) Guckenhan. – Schiedsrichter: Stefan Faller (Karlsdorf-Neuthard). – Zuschauer: 130.

Die erste gute Möglichkeit im Spiel hatte der Gast aus Grünsfeld in der fünften Minute, doch Moschüring scheiterte an Heimtorwart Vogel. Bis zur 30. Minute war der Gast auch die stärkere Mannschaft und ging folgerichtig nach 21 Minuten durch B. Scherer in Front. Ab der 30. Minute nahm dann der FSV das Spiel in die Hand. Der starke Kurunc hatte die erste Schussmöglichkeit der Heimmannschaft. Guckenhan und Kwasniok hätten dann schon auf 1:1 stellen müssen, nachdem sie jeweils alleine vor Gästetorwart Stephan auftauchten. In der zweiten Hälfte war Waldbrunn die spielbestimmende Mannschaft, und nach einem Eckball von Agac glich Kwasniok in der 50. Minute mit einem trockenen Schuss aus. In der 56. Minute entschärfte Vogel einen Freistoß von Moschüring. In der 68. Minute fiel dann die verdiente Führung für den FSV: Nach einem schönen Spielzug mit Kurunc und Agac kam der Ball zu Guckenhan, der nur noch einschieben brauchte. In den letzten 20 Minuten machte Grünsfeld mehr Druck. Sowohl der Ausgleich wie auch die Entscheidung lagen in der Luft. Letztendlich war es ein verdienter Erfolg des FSV Waldbrunn

TSV Höpfingen – Reichenbuch 2:2

Höpfingen: Stöckel, Kuhn (47. Nohe), Hering, Hornbach, Bartesch, Knörzer, Hauk, Johnson, Dietz, Diehm (76. Münch), Hollerbach,

Reichenbuch: Strein, Gimber, Utz, Bachmann, Eiermann, Holzschuh, Roth (45. Kalinovski), Dylla (78. Kielmann), Bender, Hiller (73. Welz), Weber.

Tore: 1:0 (6.) Knörzer, 1:1 (9.) Bachmann, 2:1 (30.) Knörzer, 2:2 (83.) Bachmann. – Schiedsrichter: Ettner (Kronau). – Zuschauer: 235.

In einem unterhaltsamen Landesligaspiel starteten beide Mannschaften ohne Abtastphase in die Partie. Bereits in der sechsten Minute ging der TSV durch Knörzer mit 1:0 in Führung, der nach schönem Zuspiel von Diehm dem Gästetorhüter keine Chance ließ. Die Freude beim TSV währte allerdings nur kurz, da Bachmann bereits drei Minuten später für seine Farben mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss zum 1:1 traf. Danach wirbelten Bender und Bachmann weiter und sorgten für einige gefährliche Offensivaktionen der Gäste, bei denen sie aber mehrfach in Stöckel ihren Meister fanden. Mit dem zweiten gefährlichen Angriff traf wiederum der agile Knörzer in der 30. Minute zum 2:1 für den TSV, was gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete. Die zweite Hälfte begann etwas verhaltener und es dauerte bis zur 57. Minute, ehe die Gäste nach einem Eckball mit einem Lattentreffer die erste gefährliche Situation zu verzeichnen hatten. Danach erspielte sich der FV mehr und mehr die Feldüberlegenheit und drängte auf den Ausgleich, welcher folgerichtig und verdient in der 83. Minute erneut durch Bachmann fiel. Der TSV blieb durch vereinzelte Konter gefährlich, brachte den Gästetorhüter Strein aber nicht mehr wirklich in Bedrängnis, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

TSV Rosenberg – SV Nassig 1:3

Trotz mehrmaligen Bittens schickte der Heimverein zum wiederholten Mal kein Stenogramm mit dem Text.

Der TSV hatte sich viel vorgenommen, brachte das aber nicht auf den Platz. Dazu trug sicherlich auch bei, dass der Schiedsrichter bereits in der zweiten Spielminute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Durch diesen mehr als zweifelhaften Strafstoß gingen die Gäste durch Dworschak mit 1:0 in Führun. g Dies war der erste Aufreger in einer sehr zerfahrenen Landesligapartie. Schon in der vierten Minute dann die größte Chance des TSV im ganzen Spiel, als Volk den Torwart bereits ausgespielt hatte und den Ball knapp am leeren Tor vorbeischob. Erst kurz vor der Halbzeit setzte Breitinger einen Kopfball am Tor vorbei. Bereits in der zehnten Minute erhöhte Nassig durch Walz auf 2:0, und das nach einem groben Abwehrfehler der Heimmannschaft. Der TSV kam motiviert aus der Kabine, und nach einer Flanke von Schweizer drückte Haas den Ball direkt nach Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer über die Linie. Dann erhielt der gleiche Spieler des TSV in der 55. Minute die Gelb-Rote Karte, wodurch der aufkommende Spielfluss auch nach der Einwechslung von Rechner gestoppt wurde. In der 60. Minute dann wieder ein für alle verwunderlicher Elfmeterpfiff des Schiedsrichters nach einem Luftkampf. Nochmals Dworschak der mit seinem zweiten Elfmetertor an diesem Tag die Vorentscheidung zum 3:1 erzielte. Die Partie wurde im Anschluss immer ruppiger und von seltsamen Schiedsrichter-Entscheidungen geprägt so dass ein klarer Spielaufbau bei den „Grün-Weißen“ nicht mehr zu erkennen war. Insgesamt geht der Sieg der Gäste in Ordnung, da der TSV zu keiner Zeit im Spiel an die Leistungen der letzten Partien anknüpften.

FV Mosbach – Oberwittstadt 3:3

Mosbach: Klier, Hauk, Kiss, Barisic, Schaffrath (46. Schneider), Weichel, Kaplan (94. Fenzl), Celestino (75. Mohammadi), Lorenz, Kreß, Saljic (90. Almousa).

Oberwittstadt: Deißler, Hornung (68. Kolbeck), Zeller, N. Walz (77. B. Walz), Zimmermann (61. Schledorn), Rolfes, Reinhardt, Essig, S. Walz, Beckmann Reuther.

Tore: 1:0 (4.) Kaplan, 1:1 (14.) Rolfes, 1:2 (28., Foulelfmeter) Zeller, 2:2 (36.) Saljic, 3:2 (62.) Schneider, 3:3 (86., Foulelfmeter) Zeller. – Schiedsrichter: Christian Scharun (Karlsruhe). – Gelb-Rote Karte: Schneider (83.). – Zuschauer: 120.

Eine intensive Partie sahen die Zuschauer im MFV-Stadion beim Heimspiel. Bereits nach vier Minuten durfte die Heimelf jubeln, als ein Koray Kaplan mit einem schönen Heber das 1:0 erzielte. Die Führung hielt aber nur zehn Minuten, denn nach einer Flanke von Essig erzielte Rolfes mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleich. Die Gäste machten nun mehr Druck, und in der 28. Minute erzielte Zeller per Strafstoß das 2:1 für den TSV. Kurz vor dem Wechsel gelang der Heimelf nach einem langen Ball von Alexander Kreß und der Kopfballvorlage von Phileas Hauk durch Belmin Saljic der 2:2-Pausenstand. Nach dem Wechsel hatte der MFV die erste Chance, doch der Freistoß von Belmin Saljic ging knapp am Tor vorbei. Dominik Schneider gelang danach in der 62. Minute die 3:2-Führung für den MFV. In der Folge verpasste es die Heimelf, die Entscheidung herbeizuführen, sowohl Saljic als auch Schneider verpassten das 4:2. Nach einem Foul im MFV-Strafraum gelang erneut Zeller der 3:3-Ausgleich in der 86. Minute. Danach erkämpfte sich der MFV in einer achtminütigen Nachspielzeit den Punkt über den TSV Oberwittstadt.

FV Elzal – Türkspor Mosbach 1:1

Elzal: Binnig, Y. Fischer (49. Ehler), M. Fischer, Brada, Blatz, Reichert, Kaiser, F., Holzschuh (90. Weber), Kuhn, Schmitt, Kaiser, M. (75. Wölfer).

Mosbach: Samija, Ünsal, Videc, Kaplan, Pasalic (75. Aras), Yilmaz, Springer, Artun, Senyüz, Erdogan (68. Gelb-Rot), Celiscak.

Tore: 0:1 (21.) Pasalic, 1:1 (55., Handelfmeter) Reichert. – Schiedsrichter: Friedlein (Walldürn). – Zuschauer: 200.

Es war wie so oft in dieser Spielzeit beim FV : Es wurde viel gelaufen, viel investiert und gute Chancen herausgespielt, die aber nicht verwertet wurden. Die Gäste machten es besser und effektiver und markierten mit ihrer ersten Offensivaktion sofort die überraschende Führung. Davon unbeeindruckt zog die Heimelf ihr Konzept durch, Fabio Kaiser hatte nach einer halben Stunde eine große Chance, doch sein Kopfball ging über den Kasten. Nach Wiederanpfiff sorgte Kuhn für Aufregung im eigenen Strafraum, als er mit seiner Rettungsaktion das eigene Tor nur knapp verfehlte. In der nächsten Situation gab es dann erstmals Grund zum Jubeln für die zahlreichen Fans des FVE: Nachdem der Schiedsrichter nach einem Handspiel auf den Punkt gezeigt hatte, verwandelte Reichert zum 1:1. Nachdem die Gäste die letzten 20 Minuten nach einer Ampelkarte in Unterzahl auskommen mussten, wurde es hektischer, Torraumszenen gab es aber keine – bis unmittelbar vor Ende der regulären Spielzeit. Zunächst kam Celiscak frei zum Kopfball, verfehlte aber das Tor, doch Wölfer auf der Gegenseite machte es auch nicht besser und brachte den Ball auch nicht zum Siegtor im Gehäuse unter.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 28.10.2019