Der „Kampf um Rang neun“

Der „Kampf um Rang neun“

Der „Kampf um Rang neun“

LANDESLIGA ODENWALD: Der „Kampf um Rang neun“ sorgt für große Spannung / Ganz vorne könnte es sogar zu einem Führungswechsel kommen

Lauda winkt bei Sieg gegen Grünsfeld Platz 1

Noch nie war die Landesliga Odenwald „in der Mitte“ so interessant wie in dieser Saison. Ging es in der Vergangenheit bislang immer „nur“ um Aufstieg oder Klassenerhalt, so hat in dieser Spielzeit „der Kampf um Platz neun“ eine große Bedeutung. Schließlich wird nach der Vorrunde die Liga in eine so genannte „Meisterrunde“ und in eine „Abstiegsrunde“ unterteilt. Natürlich wollen die Teams aus dem breiten Tabellenmittelfeld gerne nach „oben“, weshalb bei dem derzeitigen dichten Gedränge große Spannung absolut garantiert ist.

Der TSV Höpfingen liegt derzeit vier Punkte hinter dem besagten neunten Tabellenrang. Nun hat er aber die Möglichkeit, bei einem vermeintlichen Punktelieferanten wie dem FV Elztal seine Bilanz zu verbessern. Die Chancen stehen nicht schlecht, auch wenn die Mannschaft von Trainer Rolf Lang heftige Gegewehr leisten dürfte.

Ein echter Knüller verspricht am samstag das Nachbarschaftsderby zwischen dem FV Lauda und dem FC Grünsfeld zu werden. Beide Vereine kennen sich bestens. Einige Spieler haben in den letzten Jahren die Seiten gewechselt. Zuletzt ging es nur in eine Richtung, denn nach Chris Moschüring, Stephan Braun, Julian Bach zog es noch Dominik Gerberich und die Schmidt-Brüder vom Taubergrund ins Grünbachtal. Den zunächst bitteren Aderlass hat der FV Lauda zu einer Verjüngungskur genutzt, der in dieser Runde unter Cheftrainer Sascha Hübner Früchte trägt. In Grünsfeld trennte man sich vor einem Jahr mit einem 1:1-Unentschieden. Von der Startelf des FV, die beim letzten Kräftemessen im Tauberstadion 2017 den 2:1-Heimsieg besorgten, sind nur noch Jonas Neckermann, Daniel Fell und Goran Jurjevic dabei. Letzterer war damals bester Spieler auf dem Platz und schoss. Am Samstag dürfte Jurjevic auf seiner neuen Position wie in den letzten Wochen eher „aus der Tiefe des Raumes“ kommen.

In der vorzeitig beendeten Saison 2019/20 war der TSV Oberwittstadt noch heimstärkster Landesligist mit einer 6-0-1-Bilanz. Die einzige Niederlage gab es damals ausgerechnet gegen den Tabellenletzten. Aktuell ist das heimische Stadion mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage nicht unbedingt eine Festung. Unterschätzen darf deshalb der TSV den FSV Waldbrunn sicherlich nicht. Für beide Mannschaften ist es im „Kampf um Platz neun“ eine ganz wichtige Partie, schließlich liegen beide nur einen Zähler ganz knapp unter dem berühmten Strich.

Ein leistungsgerechte 1:1 gab es im letzten Heimspiel des FC Schloßau gegen Oberwittstadt. Mit dem VfR Uissigheim bekommt der FC einen formstarken Gegner, für den es auswärts bisher in sechs Partien immer hieß: „Alles oder Nichts“. Dreimal klappte es, dreimal nicht. Insgesamt kann sich die 3-0-3-Auswärtsbilanz durchaus sehen lassen. Beide Teams sind in etwa gleichstark einzuschätzen, obwohl die Gäste derzeit vier Punkte mehr haben. Doch der FC Schloßau hat noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

Im Nachbarschaftsderby zwischen dem SV Wagenschwend und SV Neunkirchen treffen zwei Mannschaften aufeinander, die bis 2016 in der Kreisliga um Punkte kämpften. Dabei ging es zumeist knapp zu, was sich auch in der 6-4-7-Direktbilanz zeigt. Weil im März 2021 das Punktspiel der Pandemie zum Opfer fiel, ist die Paarung eine echte Landesliga-Premiere.

Im Kellerduell mit dem FC Hundheim-Steinbach muss die gastgebende SV Viktoria Wertheim alles versuchen, um vielleicht doch noch die Kehrtwende zu schaffen. Nach den bisher gezeigten Leistungen sind die Gäste sicherlich favorisiert. Da sie erstmals wieder mit Dirk Züchner in Wertheim antreten, steht natürlich die Frage im Mittelpunkt, ob neue Besen auch immer gut kehren. Das Gehäuse der SV Viktoria war bisher häufig offen wie ein Scheunentor, vor allem im heimischen Stadion. Die 3:26-Torbilanz in sechs Spielen spricht Bände.

In der Begegnung zwischen dem SV Königshofen und dem SV Nassig ist der Gastgeber, der wieder zu alter Heimstärke zurückfinden will, sicherlich Favorit. Die Gäste haben auswärts noch keine Bäume herausgerissen. Die einzige Ausbeute war ein Punkt beim 2:2 in Waldbrunn. Mut machen sollte den Gästenayber dass sie sie für die Messestädter oft ein unangenehmer Gegner waren, wie die Direktbiland von 11-4-9 eindeutig zeigt. bDirektbilanz kann sich sehen lassen.

Nach dem 3:0 über den TSV Höpfingen will der FV Reichenbuch gegen den TSV Assamstadt nachlegen und den zweiten Heimsieg einfahren, womit gleichzeitig die Heimbilanz ausgeglichen gestaltet werden könnte. Nur zwei Direktvergleiche gab es seit 2018 in Assamstadt, wobei jedes Team einmal gewinnen konnte. Vor einem Jahr fiel das Punktspiel in Rosenberg Corona-bedingt aus.

Immer torreich endeten in den letzten Jahren die Spiele zwischen dem TSV Rosenberg und dem FV Mosbach. So endete das letzte Kräftemessen im April 2020 in Mosbach nach turbulenten 90 Minuten mit 3:3. Noch torfreudiger zeigten sich die Rosenberger im Heimspiel vor zwei Jahren. Damals wurde der FV-Mosbach mit 5:2-Toren besiegt.

Spielfrei ist Tabellenführer Türkspor Mosbach, der deshalb auch vom FV Lauda überholt und vom Platz an der Sonne verdrängt werden könnte.

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