Drei oben – drei unten

Drei oben – drei unten

Letzter Spieltag in der Fußball-Kreisliga Buchen: Für sechs Teams geht es noch um die Relegationsentscheidung

Buchen. (chh) Drei Mannschaften oben, drei Mannschaften unten – aus diesem Kreis heraus werden die letzten Entscheidungen in der Fußball-Kreisliga Buchen gefällt. Am abschließenden 34. Spieltag der Saison 2016/17 treten der VfR Gommersdorf II, TSV Rosenberg und die SpVgg Hainstadt im Fernduell um die Landesliga-Relegation an. Für den FC Donebach, SV Seckach und SV Adelsheim geht es um den Klassenerhalt, ob direkt oder in der Hoffnungsrunde am Freitag vor Pfingsten. Den Anpfiff sonntags um 15 Uhr muss der VfB Heidersbach nicht beachten, denn der hat die Runde schon beendet.

FC Hettingen - VfR Gommersdorf II: Beste Karten für die Ausscheidungsspiele zur Landesliga hat der VfR II in seiner Partie beim Schlusslicht. Ein Auswärtssieg für den Tabellenvize (62 Punkte), und alles ist klar. Damit wäre auch die Kuriosität der vorherigen Spielzeit, als Gommersdorf II bereits Platz zwei innehatte, aber dennoch nicht zur Relegation antreten durfte, umgehend ausgebügelt. Die Auswärtigen können sich jedoch nicht auf die Tordifferenz verlassen gegenüber den Teams auf den Verfolgerplätzen. Für die Viktoria geht mit dem Abstieg eine langes Kapitel zu Ende (Hinspiel 0:2).

TSV Rosenberg – SV Adelsheim: Für beide Mannschaften geht es um die Frage, ob man die Saison - mit einem blauen Auge - noch erfolgreich abschließen kann. Der Gastgeber muss hierzu gewinnen, die Gäste aber auch. Zudem benötigen beide Teams Ausrutscher der Konkurrenz. Dann wäre Rosenberg (61 Punkte) doch noch in die Landesliga-Relegation gerutscht. Oder aber die Germania (32 Punkte) rückt vom letzten Abstiegsrang zur unteren Verlängerungsrunde auf bzw. rettet sich gleich direkt. Im Extremfall könnte sogar ein Unentschieden für beide ausreichen, um Relegation zu spielen. (Hinspiel 1:3).

SpVgg Hainstadt - TV Hardheim: Nach der Punkteteilung in der Vorwoche hat Aufsteiger Hainstadt (60 Punkte) nun die schlechtesten Karten für den Sprung auf Position zwei. Dennoch dürfte die positive Bilanz des Liganeulings auch beim Beibehalten von Tabellenplatz vier sicherlich nicht komplett über den Haufen geworfen werden. „Schau mer mal“ könnte sich die SpVgg wohl denken. Der TVH hat eine Runde absolviert, die trotz einiger Schwankungen letztlich keine großen Abstiegssorgen bereitet hat. Da war es in der Vorsaison noch deutlich brenzliger gewesen (Hinspiel 1:3).

TSV Mudau - FC Donebach: Der letzte Schritt zum Klassenerhalt steht für den FC Donebach ausgerechnet im Derby beim TSV Mudau an. In der Tordifferenz ist Donebach deutlich besser gestellt gegenüber den beiden Konkurrenten als bei der Punkteausbeute von 34 Zählern. Daher wäre alles andere als ein Dreier in Mudau ein Spiel mit dem Feuer. Die Gastgeber haben sich im Jahresverlauf stabilisiert, den Tabellenkeller verlassen, und werden in der neuen Saison auch unter neuer sportlicher Leitung stehen (Hinspiel 1:5).

SV Osterburken - SV Seckach: Als Dritter im unteren Bunde muss Seckach (33 Punkte) beim Meister antreten. Für die Gäste spricht das eine Pünktchen Vorsprung auf Adelsheim, allerdings hat die Polk-Truppe die schlechteste Tordifferenz des Trios. Immerhin hat es der Auswärts-SV selbst in den Händen, das Schlimmste noch abzuwehren. Ob der SVO durch die Feierstimmung bereits angeschlagen ist, oder aber zum Saisonausklang vor eigenem Publikum doch nochmals alle Kräfte mobilisiert (Hinspiel 2:1)?

FC Schweinberg - SV Schlierstadt: Sehr wahrscheinlich als Fünfter wird der FC diese Runde beenden, in welcher er über zwei Drittel des Verlaufs auch noch ganz oben hätte eingreifen können. Mehr als ein Trostpflaster ist aber der Pokalsieg. Als Meister der Kreisklasse A hatte der SV die Spielzeit begonnen, die Rückkehr in diese Liga ab dem Spätsommer ist nun beschlossene Sache (Hinspiel 3:0).

TSV Götzingen - Eintracht Walldürn: Seit letzter Woche erst darf der TSV mit Gewissheit von sich behaupten, weiterhin Kreisliga zu spielen. Eine Saison zum Abhaken, die bereits auf dem Höhepunkt begonnen hatte, geht für die gebeutelten Götzinger zu Ende. Die Eintracht war – im Gegensatz zum Vorjahr – zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis in Sachen Abstieg (Hinspiel 0:1).

TSV Höpfingen II - VfL Eberstadt: Die Hausherren taten sich in der Hinserie relativ schwer, entpuppten sich aber in der zweiten Saisonhälfte als eine Art Favoritenschreck. Beinahe entgegen gesetzt verlief die Runde für den VfL. Dank des Punktepolsters aus dem ersten Abschnitt konnten die Gäste die unterdurchschnittliche Ausbeute aus Teil zwei, die auch mit einem personellen Aderlass verbunden war, auffangen (Hinspiel 2:0).


Nordbadische Nachrichten vom Freitag, 26. Mai 2017

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