Enorme Spannung an der Tabellenspitze

Kreisliga Buchen -Stefan Haber erzielt alle fünf Treffer für den TSV Mudau / Heidersbach feiert gegen Bretzingen ein Schützenfest / Hainstadt, Rosenberg und Mudau siegreich

Enorme Spannung an der Tabellenspitze

TSV Mudau - SV Seckach 5:1

Als "Stefan-Haber-Festival" gestaltete sich die Kreisliga-Partie zwischen dem TSV Mudau und dem SV Seckach. Alle fünf Einschläge für seine Farben durfte der TSV-Angreifer für sich reklamieren. Bereits in der vierten Minute schien das 1:0 fällig, doch Geier verwertete das prächtige Zuspiel von Bauer nicht. Danach verfehlte ein Haber-Freistoß äußerst knapp das Ziel, und der Versuch von Bauer landete in den Armen von SVS-Torwart Mehl. Die 13. Minute brachte dann endlich die TSV-Führung durch Haber, der das überragende Zuspiel von K. Bauer gekonnt veredelte. Die 32. Minute brachte durch Haber das erlösende 2:0. Nur fünf Minuten später war erneut Haber zum 3:0 zur Stelle - und der lupenreine Hattrick war perfekt. Ein Blackout in der TSV-Defensive bedeutete überraschend den 1:3-Anschlusstreffer durch D. Ganske (50.). Der TSV zeigte sich keineswegs geschockt, und nur eine Minute später stellte S. Haber mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Als Haber in der 57. Minute gar das 5:1 gelungen war, schien sich ein Debakel für die Gäste anzubahnen. Die kämpften jedoch unverdrossen weiter, kamen plötzlich zu Torchancen, und Flad im TSV-Gehäuse durfte gegen Ganske und Maurer brillieren.

 

FC Schweinberg - Hainstadt 1:4

In der 13. Minute musste der Hainstadter Torhüter in höchster Not außerhalb des Strafraumes mit der Hand retten. Die logische Folge war die Rote Karte. Aber Schweinberg nutzte die numerische Überlegenheit nicht. Im Gegenteil. Nach einer halben Stunde segelte ein langer Freistoß in den FC-Strafraum, Kilitschawyj stand mutterseelenallein, und die Gäste gingen per Kopf mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause erhöhten sie gar nach einem Konter auf 2:0. Wer in der zweiten Hälfte einen Schweinberger Sturmlauf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Gäste hatten, kaum Mühe in Unterzahl ihren Vorsprung zu verteidigen, pressten stark und erzielten in der 68. Minute das 3:0. Was die Schweinberger Kicker an diesem Tag ablieferten, gegen einen nicht mal überragenden Gegner, war schlichtweg blamabel. Als F. Michel in der 73. Minute zum 1:3 abstaubte, keimte trotzdem nochmals etwas Hoffnung auf. Aber die Spielvereinigung ließ nichts mehr anbrennen, wollte den Sieg und fuhr in der 90. Minute noch einen blitzsauberen Konter zum Endstand.

VfB Heidersbach - Bretzingen 11:0

Gleich in der ersten Minute wurde eine Hereingabe von L. Schulz von einem Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht. In der achten Minute überraschte J. Hemberger den SV-Keeper, der wohl mit einer Flanke gerechnet hatte, mit dem 2:0. Nur wenig später setzte sich T. Lutz einmal mehr auf der linken Seite durch, und P. Rhein nutzte seine Vorarbeit zum 3:0. In der 21. Minuten erzielte P. Rhein per Strafstoß das 4:0. L. Schulz und P. Rhein erzielten die Treffer zum 6:0. gang. Direkt nach der Pause bediente P. Rhein L. Schulz, der zum 7:0 traf. Leon Schulz erzielte nach Vorarbeit von P. Rhein das 8:0. Nachdem T. Lutz in der 52. Minute noch mit einem Strafstoß an SV-Torhüter Baumann gescheitert war, machte er es zwei Minuten später besser und schoss nach feiner Einzelleistung das 9:0. L. Schulz legte dann uneigennützig für M. Rhein auf, der das 10:0 markierte. T. Lutz war es schließlich, der in der 68. Minute zum 11:0-Endstand traf.

VfL Eberstadt - SG Erfeld/Ger. 1:1

Die SG versuchte, das Spiel in die Hand zu nehmen, wurde aber von der Eberstädter Defensive gut in die Schranken verwiesen. Eine der wenigen Szenen im Strafraum nutzte T. Häfner zum 1:0 für den VfL. Die SG kam gut aus der Pause und erspielte sich die ein oder andere Chance. 15 Minuten vor Schluss wurde der Abwehrriegel gebrochen, und die SG erzielte den bis dahin durchaus verdienten Ausgleich. Auf beiden Seiten zappelte der Ball jeweils nochmals im Tor. Das Schiedsrichtergespann entschied allerdings beide Mal auf Abseits.

TSV Rosenberg - FC Donebach 1:0

In der 44. Minute hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch vereitelte der Gästetorhüter, gleichzeitig bester Mann seiner Mannschaft, mit einem schier unglaublichen Reflex die Führung für den TSV. Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten 45 Minuten. Angriff auf Angriff in Richtung Donebacher Tor wurde gestartet. In der 76. Minute, nach einem Foul an N. Pasour, wurde dem TSV Rosenberg ein Elfmeter zugesprochen, den S. Lutz sicher verwandelte. Danach brachten die Gäste, die nach der Elfmetersituation wegen einer gelb-roten Karte ohnehin schon in Unterzahl weiterspielen mussten, unnötige Härte ins Spiel, die mit einer zweiten roten Karte für einen Abwehrspieler der Donebacher geahndet wurde.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 27.11.2017

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