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TSV mit angespannter personellen Situation

Landesliga -Zum Auftakt in die Rückrunde verspricht vor allem die Begegnung des TSV Tauberbischofsheim mit dem TSV Oberwittstadt große Spannung

VfR Uissigheim möchte wieder Anschluss nach oben

Nach Abschluss der Hinrunde stehen in der Landesliga Odenwald bis zur Winterpause noch zwei Spieltage der Rückrunde auf dem Programm. Während Spitzenreiter und Herbstmeister FV Lauda wieder in die Erfolgsspur gefunden hat, verlor der VfR Uissigheim beim Kampf um den Relegationsplatz 2 an Boden.

Wie der SV Königshofen, war der VfR insgesamt sieben Wochen direkter Verfolger des Tabellenführers. Jetzt bekommen die Messestädter mit dem TSV Tauberbischofsheim, dem TSV Höpfingen und dem TSV Oberwittstadt gleich drei Konkurrenten mit maximal einem Zähler weniger auf dem Konto.Spannender kann es im Verfolgerfeld nicht laufen.

Die kräftezehrenden Wochen zeigen andererseits bei einigen Landesligisten spürbar Wirkung. Zwei Niederlagen mit 2:12 Toren kassierte die SV Viktoria Wertheim zuletzt, und dem seit drei Wochen auf dem letzten Platz rangierende SV Neunkirchen scheint die Puste auszugehen; selbst ein Trainerwechsel stoppte nicht die Niederlagenserie von sieben Partien ohne Punktgewinn.

Das Beste aus einer angespannten personellen Situation will der TSV Höpfingen auch im Heimspiel gegen den SV Neunkirchen machen. Auch ohne einige Stammspieler sollte es gegen den derzeitigen Punktelieferanten zu einem Dreier reichen. TSV-Trainer Tobias Ippendorf hofft langfristig, dass Rudi Wink nach seinem Kreuzbandriss im Juli "irgendwann in der Rückrunde wieder einsatzfähig sein wird. Zudem kehren im März Leon Sock und Rouven Leiblein zurück". Die Führung im Kellerduell beim FC Schloßau hielt nur eine knappe halbe Stunde; dann musste der SV Neunkirchen dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und verlor noch deutlich. Seit dem vorigen Jahr wurden alle drei Punktspiele vom TSV siegreich gestaltet; in Neunkirchen gelang im Hinspiel ein glatter 3:0-Erfolg. 

 

Im einzigen Samstagsspiel empfängt der FV Lauda den TSV Buchen. Auf den ersten Blick eine klare Angelegenheit: Der Tabellenführer trifft auf den auf Rang 16 dümpelnden TSV, der zuletzt klar mit 0:4 in Höpfingen verlor. Der klare 5:0-Sieg der Baumann-Truppe am ersten Spieltag in Buchen rückt die Eisenbahnstädter noch stärker in die Favoritenrolle. Dennoch wird Lauda die Gäste, mit denen der FV vor neun Jahren noch in der Verbandsliga kickte, keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Jeder Punkt ist für die Gäste Gold wert, um die Abstiegszone hinter sich zu lassen.

Der VfR Gommersdorf II und der VfR Gerlachsheim messen ihre Kräfte am Sonntag bereits ab 13.15 Uhr. Die Gäste holten in 17 Spielen 18 Punkte und belegen damit den 13. Platz. Das Vorrundenspiel gewann Gommersdorf völlig verdient und klar mit 3:0. Gerlachsheim tat sich zu Rundenbeginn sehr schwer und brauchte etliche Spiele, um in die Spur zu kommen. Erst am siebten Spieltag wurde der erste Punkt gegen Strümpfelbrunn erkämpft. Die Mannschaft hat sich danach stabilisiert und zuletzt wurde sogar Tabellenführer Lauda mit 1:0 bezwungen. Gommersdorf steht dagegen mit 24 Zählern voll im Soll und möchte auch im anstehenden Heimspiel dreifach punkten. Trainer Martin Schabert und Co-Trainer Henning Westphal ist klar, dass sie das Vorrundenspiel nicht als Referenz heranziehen können und eine schwierige Herausforderung wartet. Seit dem letzten Aufeinandertreffen ist einige Zeit vergangen,und nun gilt es für Gommersdorfs Zweite, wieder konzentriert und mutig zu spielen, damit der Spielausgang positiv gestaltet werden kann. Gerlachsheim hingegen wird bestrebt sein, die Vorrundenniederlage auszubügeln.

Mit einem torlosen Remis kehrte der VfR Uissigheim Anfang Oktober (da wurde die Partie des ersten Spieltages nachgeholt) vom Aufsteiger SV Osterburken zurück. Es war eine von gegenseitigem Respekt und der Taktik geprägte Partie. Doch das Rückspiel in Uissigheim dürfte sich anders gestalten. Beide Teams warten seit dem zehnten Spieltag auf einen Dreier; ein Erfolgserlebnis, das beide suchen: Der VfR könnte wieder den Anschluss nach oben finden, während die Mannschaft von Trainer Jürgen Wöppel nach dem fünften Platz nach zehn Spielen nicht noch weiter ins untere Mittelfeld absacken will.

Große Spannung verspricht die Partie des Tabellendritten TSV Tauberbischofsheim gegen den TSV Oberwittstadt, der auf Rang 5 stehend nur einen Zähler weniger aufweist als die Kreisstädter, die ihrerseits sogar mit dem Zweiten SV Königshofen punktgleich sind. Vom Hinspiel bei den "Wittschtern" brachten die Mannen von Trainer Mario Fleischer einen 3:1-Erfolg mit; schon beim Saisonauftakt legte Mario Greco mit zwei Treffern den Grundstein für den ersten Dreier. Insgesamt ist die 3-3-3-Direktbilanz seit 2013 vollkommen ausgeglichen. Kommt es zum ersten Mal für den Gastgeber in dieser Saison zu einer Punkteteilung?

Das schwere Spiel in Uissigheim, wo der SV Königshofen beim 1:1 um jeden Zentimeter Boden kämpfen musste, dürfte die richtige Einstimmung auf die Heimpartie gegen den wiedererstarkten TSV Strümpfelbrunn gewesen sein. Dort gewannen die Messestädter zwar dank eines Treffers von Enrico Rathmann mit 1:0, doch inzwischen hat der Verbandsliga-Absteiger seinen Spielrhythmus gefunden und gewann vier der jüngsten fünf Partien. So erwartet Martin Michelbach für den Gastgeber "kein Zuckerschlecken": Jonas Henning fehlt urlaubsbedingt, dafür steht wohl Patrick Ulshöfer wieder zur Verfügung.

Wettmachen will der FC Schloßau die 0:2-Hinspielniederlage gegen die SV Viktoria Wertheim, die zuletzt mit 0:8 Toren bei Türkspor Mosbach unter die Räder kam. Die Chancen stehen rückblickend für den FC nicht schlecht, denn in den vergangenen drei Jahren wurde in den Heimspielen kein einziger Punkt abgegeben. Andererseits überzeugten die Wertheimer bisher vor allem auswärts. Bei ihren Gastspielen sammelten sie den Löwenanteil ihrer Punkte. Nun wird sich herausstellen,ob die Pleite bei Türkspor nur eine Eintagsfliege war?

Von Anfang an tummelt sich der FV Mosbach im Mittelfeld der Liga, wo der Abstand zum Tabellenletzten ähnlich groß ist wie zum Tabellenführer. Im Heimspiel gegen den SV Nassig soll das Punktekonto noch etwas aufgestockt werden; im Hinspiel reichte es in Nassig nur zu einem 1:1-Unentschieden. Fast schon deprimierend ist die Gesamtbilanz der vergangenen 19 Punktspiele beider Teams, in denen Nassig noch nie gewinnen konnte (13-6-0). Der Elf von Trainer Sebastian Gegenwarth droht im Falle einer Niederlage ein Abstiegsplatz. Besser wäre es, weder auf die Tabelle noch auf die Statistik zu schielen, sondern unverkrampft das scheinbar Unmögliche in Form des ersten Auswärtssieges der Runde in Angriff zu nehmen.

Komplett verschoben haben sich die Kräfteverhältnisse nach der 0:4-Auftaktniederlage von Türkspor Mosbach nach dem Aufsteiger-Duell beim FC Grünsfeld. Vereinfacht gesagt: Bei Türkspor ging es nach diesem Hinspiel aufwärts, während die Grünbachtaler Leistungskurve nach unten zeigte. In 17 Punktspielen blieb es die bisher einzige Partie, in der Grünsfeld ohne Gegentreffer blieb. Die knappe Heimniederlage gegen Strümpfelbrunn, vor allem aber der wertvolle 4:2-Auswärtssieg in Wertheim zeigen aber, dass sich der FC nach den turbulenten Zeiten mit Trainerwechsel inzwischen wieder erholt hat. Ein Teilerfolg in Mosbach und dann ein Heimsieg gegen Schloßau wären der perfekte Einstieg in die Winterpause.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 24.11.2017


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