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Nachholbedarf

LANDESLIGA ODENWALD IN DER URLAUBSZEIT MUSSTE VIEL IMPROVISIERT WERDEN / AUFSTEIGER WIRD ZUM PRÜFSTEIN FÜR DEN TSV TAUBERBISCHOFSHEIM

In der Höhle des Liga-Junglöwen

Noch ist es nach fünf Spieltagen zu früh, um in der Landesliga Odenwald eine Zwischenbilanz zu ziehen. Manche Landesligisten mussten bisher urlaubs- oder berufsbedingt viel improvisieren und Woche für Woche die Mannschaft umstellen. Unverkennbar ist aber die unangefochtene Sonderstellung der Verbandsliga-Absteiger VfR Gommersdorf und der Spvgg. Neckarelz, der nach turbulenten Jahren wieder Boden gefunden hat und sich anschickt, wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen. Mit Abstand bester Aufsteiger in der Landesliga Odenwald ist der FC Hundheim/Steinbach, der bisher lediglich in Oberwittstadt drei Punkte abgeben musste. Die Erwartungen noch nicht erfüllen konnten der VfR Uissigheim und der TSV Tauberbischofsheim, die im letzten Spieljahr im Endklassement mit je 52 Punkten die Plätze sechs und sieben erringen konnten.

Nicht den Erwartungen entsprach das Abschneiden des VfR Uissigheim und des TSV Höpfingen am letzten Wochenende. Während der VfR beim Aufsteiger Eintracht Walldürn mit 0:3-Toren verlor, kassierte der TSV Höpfingen daheim quasi mit dem Schlusspfiff den 1:1-Ausgleichstreffer. Beide Klubs haben also „Nachholbedarf“, nachdem insgesamt der Saisonstart nicht ganz den Erwartungen entsprach. Die Partie erscheint völlig offen.

 

Bei der Spvgg. Neckarelz muss der SV Nassig im einzigen Samstagsspiel alle Kräfte mobilisieren, damit die Partie nicht zu einem Spaziergang für den Tabellenzweiten wird. Denn immer deutlicher wird die Überlegenheit der beiden Verbandsliga-Absteiger Gommersdorf und Neckarelz. Schon um mit den Jagsttälern Schritt zu halten, wird sich die Spelvereinigung keine Blöße geben wollen.

Ausgeglichen ist die 2-1-2-Bilanz zwischen dem SV Neunkirchen und dem TSV Oberwittstadt. Vor zwei Jahren warf Neunkirchen die „Wittscher“ in der zweiten Runde daheim mit 2:1-Toren aus dem Badischen Pokal und im letzten Jahr brachte der 2:1-Sieg drei Landesliga-Punkte. Die Gäste können sich derzeit „gefühlt“ auf Rang drei einordnen, können sie doch im Nachholspiel gegen Uissigheim am 3. Oktober noch auf weitere drei Punkte hoffen.

Zu einem richtigen Prüfstein wird Aufsteiger FC Hundheim/Steinbach für den anreisenden TSV Tauberbischofsheim, bei dem in der Offensive zuletzt der Knoten nicht nur bei Mario Greco geplatzt zu sein scheint. Sechs „Buden“ von vier Spielern sind eine Ansage, nachdem es bis dahin in vier Partien nur zu zwei Toren gereicht hatte.

FSV Waldbrunn empfängt den SV Osterburken und will nach zwei Unentschieden den ersten Heimsieg holen; auch auswärts verlor der FSV noch keine Partie. Doch auch die Gäste konnten in der Fremde zweimal unentschieden spielen und sind in der Defensive nur schwer zu knacken. Gut möglich, dass beide Serien bestehen bleiben.

Endlich die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge beenden will der FC Grünsfeld im Heimspiel gegen die SV Viktoria Wertheim. Die Gäste schicken sich an, wie im Vorjahr auswärts häufiger zu punkten als daheim. Eine interessante Konstellation also, vor allem auch deshalb, weil die Grünsfelder im Vorjahr das Heimspiel mit 3:1- und auswärts mit 4:2-Toren die Oberhand behielten.

Eine blütendweiße Weste verteidigt der VfR Gommersdorf im Heimspiel gegen Türkspor Mosbach. Zwölf Mal gab es bis 2008 ein Kräftemessen in der Landesliga und immer gab es einen Sieger. Sieben Spiele gewann der VfR, fünf die Mosbacher Gäste. Alles spricht dafür, dass die Jagsttäler sich erneut nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Im Aufsteigerduell zwischen dem FV Reichenbuch und Eintracht Walldürn wollen die Gastgeber Revanche für die 8:9-Pokal-Niederlage – nach Elfmeterschießen – Ende Juli diesen Jahres. Es wäre zugleich der erste Sieg in der Runde.

Vor knapp einem halben Jahr handelte sich der SV Königshofen im Heimspiel gegen den FV Mosbach eine deftige 1:5-Heimniederlage ein. Jetzt wollen die Messestädter im Spitzenspiel des 6. Spieltages drei Heimpunkte, um sich im Mittelfeld nach oben zu arbeiten. Die Gäste haben zwar gegenüber den fünf Zählern des SV schon die doppelte Punktzahl eingesammelt, sehen diese zehn Punkte aber nicht als sanftes Ruhekissen. Immerhin haben beide Mannschaften das Potenzial, das Führungsduo nicht zu weit enteilen zu lassen. Die Mannschaft von Trainer Peter Hogen ist auswärts und die von Christian Moll daheim noch ungeschlagen. Mit der 1:2-Niederlage bei Türkspor haderte Königshofen etwas, denn – so der Sportliche Leiter Martin Michelbach – erst nach dem 1:2 sei man aufgewacht und zu echten Torchancen gekommen. Gegen den FV Mosbach „müssen wir hinten kompakt stehen und versuchen, so wenig wie möglich zu zulassen, um wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Die zuletzt fehlenden Nico Wagner, Sebastian Fell und Moses Karim stehen wieder zur Verfügung. Fehlen werden Enrico Rathmann und Mirco Michelbach.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 07.09.2018


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