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Erfolgreich sein – von der anderen Seite

Landesliga Odenwald: Beim TSV Höpfingen hat Ex-Spieler Steven Bundschuh das Traineramt übernommen / Qualitätsverlust im Kader

Zur Spielzeit 2017/18 übernahm Steven Bundschuh das Traineramt der zweiten Mannschaft in der Kreisliga. In der nun beginnenden Saison coacht der 31-Jährige bereits „die Erste“ des TSV Höpfingen in der Landesliga. Aus der Ferne sieht das wie eine perfekt geplante Trainer-Laufbahn aus. „Das war gar nicht geplant“, wiegelt Bundschuh ab. Eigentlich hatte er vor, mit der „Zweiten“ einige Jahre zu arbeiten. „Aber für mich war es auch eine Ehre, dass mich die Vereinsverantwortlichen für die ,Erste’ gefragt haben. Ich wusste schnell, dass ich es machen will.“

 

Steven Bundschuh ist eine Höpfinger Fußball-Koryphäe. Aufgrund dieses Status und wegen seiner didaktischen Fähigkeiten als studierter Lehrer (unter anderem Sport) ist es nicht verwunderlich, dass auch jene Spieler „spuren“, mit denen er über Jahre bereits selbst zusammen gespielt hat: Andre Kaiser, Christoph Hornbach oder Robert Johnson sind hier zu nennen. „Das war natürlich eine interessante Situation. Doch ich kann schon nach ein paar Wochen sagen, dass sie es super annehmen.“

Steven Bundschuh steht nun also auf der „anderen Seite“, doch er ist nicht minder ehrgeizig und erfolgshungrig als noch in seiner Zeit als Spieler. Kaum verwunderlich ist deshalb, dass er folgende Worte mit Bestimmtheit spricht: „Das Defensivverhalten ist mir extrem wichtig. Wir werden anders spielen als vorher. Wir werden kein Offensiv-Spektakel präsentieren.“

Diese Aussage entspringt jetzt nicht einer neu gewonnenen „Mauer-Mentalität“ des einstigen Landesliga-Top-Stürmers. Nein, nein. Die Worte sind mit Bedacht gewählt, schließlich drückt in der Offensive ein wenig der Schuh: Simon Balles (zuletzt 17 Saisontore) hat den Verein verlassen. Julian Hauk (15) „wird verletzungsbedingt in der Vorrunde nicht viele Einsätze haben“, so Bundschuh. Die Mannschaft hat, rein nach den Namen bewertet, an Qualität verloren, denn auch Sven Burkhardt und Rudi Wink stehen nicht mehr zur Verfügung. Nachgerückt sind vor allem Spieler von den A-Junioren. Carsten Dörr, Hans-Christian Bartesch und Sebastian Hauck wurden von der „Zweiten“ in den Kader der „Ersten“ geholt. „Ich habe da Bock drauf. Wir brauchen keine Transfers“, sagt Bundschuh.

Das war in den vergangenen Jahren anders. Sind die fetten Jahre in „Höpfi“ etwa vorbei? „Das kann man vielleicht so sehen. Die Jahre waren aber auch echt fett. Doch ich will, dass sie wieder fett werden“, spricht der Trainer mit hörbarem Ehrgeiz. Er will sich direkt hinter den Top-Teams Gommersdorf, Neckarelz, Oberwittstadt und Mosbach einreihen.

Gelingt ihm das, kann seine Trainer-Laufbahn mit Elan weiter voran getrieben werden.


© 2017 TSV Frankonia Höpfingen 1911 e.V.

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