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TSV in Osterburken

ANDESLIGA ODENWALD SV NASSIG GEGEN FC SCHLOSSAU HEISST DER „KELLER-KNALLER“ DES SPIELTAGES / TSV BUCHEN BRAUCHT EINEN SIEG FÜR DIE KEHRTWENDE

Alle sind heiß auf das Stadtderby in Königshofen

Während am letzten Spieltag das führende Quartett der Fußball-Landesliga Odenwald zum dritten Mal in Folge seine Tabellenplätze behauptet hat, wurden die Plätze vom Relegationsplatz 14 abwärts bis Rang 17 neu vergeben. Schlechte Karten hat vor allem der Tabellenletzte FC Schloßau, dessen Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz sich auf acht Zähler vergrößert hat. Im Kampf gegen den Abstieg haben noch einige Teams längst nicht das rettende Ufer erreicht.

Der SV Osterburken ist auf dem besten Wege, dem Mitaufsteiger Türkspor Mosbach den Rang als bester Landesliga-Aufsteiger dieser Runde abzulaufen. Noch fehlen drei Punkte, die im Heimspiel gegen den TSV Höpfingen nicht einfach zu holen sein werden. Wie in den meisten Begegnungen, war aber gegen den TSV in den vergangenen Jahren wenig zu holen; auch das Hinspiel gewann Höpfingen mit 3:0.

Regelrecht einen Lauf hat derzeit der SV Neunkirchen, nachdem er zuletzt auch gegen den TSV Buchen gewann und damit Revanche für die Hinspielniederlage nahm. Im zweiten Heimspiel in Folge könnte die Mannschaft von Trainer Antonio Iannello gegen den TSV Strümpfelbrunn einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Iannello trifft auf seinen Ex-Verein, den er nach dem Abstieg aus der Verbandsliga noch zehn Spieltage betreute. Als Strümpfelbrunn das Hinspiel mit 2:0 gewann, war schon sein Nachfolger Christoph Meier im Amt. Neunkirchen – nach der Vorrunde noch Letzter – eroberte in der Rückrunde den neunten Rang. Derzeit spricht die Formkurve dafür, dass der SV noch die Klasse hält.

Nach drei Siegen in Folge ist der SV Nassig noch lange nicht über dem Berg. So kann der SV vor dem Heimspiel gegen den FC Schloßau den erreichten Relegationsplatz keineswegs als sanftes Ruhekissen betrachten. Denn die Schützlinge von Trainer Sebastian Gegenwarth tummelten sich vorher in der Runde schon an 15 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz. Jetzt will Nassig die augenblickliche Erfolgsserie weiter ausbauen; aus dem Hinspiel bringt der Gastgeber ein 1:1-Unentschieden mit. Mit einer Punkteteilung wird er im Heimspiel nicht zufrieden sein.

Ob der beim TSV Oberwittstadt antretende Aufsteiger FC Grünsfeld zum Stolperstein werden kann? In der Rückrunde ist der FC unter Trainer Marco Schenk wesentlich erfolgreicher, denn vom Abstiegsplatz 16 kletterten die Grünbachtaler in der Rückrunde auf Rang 13, der in der Endabrechnung den direkten Klassenerhalt sichern würde. Immerhin ausgeglichen ist in der Rückrunde die Bilanz mit je sechs Siegen und Niederlagen. Diesmal könnten sie mit einem Unentschieden sicher gut leben, denn die Gastgeber haben einen beeindruckenden Lauf und wollen weiter ungeschlagen bleiben. Der Konkurrent aus Königshofen sitzt den „Wittschtern“ mit nur zwei Punkten Rückstand im Nacken; nur mit einem Dreier ist der Relegationsplatz zwei weiterhin sicher.

Im Mittelpunkt des Spieltags steht das brisante Stadtderby zwischen dem SV Königshofen und dem FV Lauda. Im Hinspiel rückten die Messestädter nach dem 3:0-Auswärtssieg am 13. Spieltag – zwei Treffer erzielte Torjäger Ali Karsli – bis auf einen Zähler an den Tabellenführer heran. Jetzt beträgt der Vorsprung des FV auf den Tabellendritten acht Punkte. Nach dem letzten Heimsieg über den VfR Uissigheim war Spielertrainer Marcel Baumann sehr zufrieden und betonte, dass seine Mannschaft wesentlich stabiler agiert und an spielerischer Reife gewonnen hat. Trotzdem ist der Respekt vor dem Gasgeber groß, auch wenn, so der sportliche Leiter Martin Michelbach, Torjäger Ali Karsli derzeit berufsbedingt in China weilt und nicht zur Verfügung steht. Wieder an Bord ist der zuletzt fehlende Mirco Michelbach. „Wir werden sicherlich einen außergewöhnlichen Tag benötigen, um auch gegen den kommenden Meister zu punkten.“ Insbesondere muss die Abwehr des SV einen guten Tag haben, um die 91-Tore-Offensive des FV erfolgreich vom eigenen Kasten fernzuhalten. In Höpfingen habe man sich das Leben selbst schwer gemacht: „Schon im ersten Durchgang hätten wir aufgrund zahlreicher Torchancen für eine Vorentscheidung sorgen müssen. So wurde bis zum Schluss gezittert, ehe der knappe Auswärtserfolg unter Dach und Fach war.“

Drei Punkte Vorsprung hat der VfR Uissigheim vor dem anreisenden TSV Tauberbischofsheim. Doch selbst ein Auswärtssieg würde aufgrund der weitaus besseren Tordifferenz der Mannschaft von Mario Fleischer nicht reichen, um mit dem Tabellensechsten Uissigheim die Plätze tauschen zu können. Im Hinspiel reichte es zu einem knappen 1:0-Erfolg dank des Treffers von Mario Greco. Der Ausgang der Partie ist völlig offen, wie auch die 6-2-6-Direktbilanz seit 2002 ausweist.

Höchste Alarmstufe herrscht beim TSV Buchen spätestens nach der 1:3-Niederlage beim SV Neunkirchen. Über einen Monat zurück liegt der letzte Sieg mit 1:0 über den SV Nassig, der scheinbar die Kehrtwende eingeleitet hatte. Ob jetzt mit der SV Viktoria Wertheim ein Punktelieferant anreist, weil es für die Viktoria mit 39 Punkten und Platz 8 um nicht mehr viel geht? Diese Erwartung wäre fatal, denn die Wertheimer werden dem TSV alles abverlangen. Im Hinspiel teilte man sich mit einem 1:1-Unentschieden die Punkte. Am Sonntag hilft dem Gastgeber angesichts des Rückstandes von sechs Zählern auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur ein Sieg.

Auch beim VfR Gerlachsheim „brennt die Hütte“; zu widerstandslos hat sich der VfR im Derby gegen Grünsfeld nach dem Wechsel in sein Schicksal ergeben. Dabei sind es gerade die Kampfkraft und der Siegeswille gewesen, welche die Cosgun-Elf bis zum 21. Spieltag aus der Gefahrenzone brachten. Jetzt reist eine spielstarke, aber auswärts instabile Mannschaft von Türkspor Mosbach an, die die drei jüngsten Auswärtsspiele allesamt verloren hat. Mit neuem Schwung und höchster Konzentration kann der VfR Gerlachsheim noch einmal ein Ausrufezeichen setzen.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 11.05.2018


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